Shaun Winter – wie Kinder und junge Menschen das demokratische Miteinander aktiv in Friedrichshain-Kreuzberg mitgestalten

Shaun Winter

Shaun Winter - setzt sich für die Stärkung der Kinder- und Jugendbeteiligung im Jugend- und Kinder Gremium im Bezirk ein

Mit dem Jugendengagementpreis 2025 honorieren die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg die ehrenamtliche Arbeit und die positiven Veränderungen, die junge Menschen wie der Friedrichshainer Shaun Winter bewirken.

Präzise und eloquent

Shaun Winter (18) hat seit dem Sommer 2025 sein Fachabitur in der Tasche, das für ihn an der Friedrichshainer Ellen-Key-Schule in der Rüdersdorfer Straße gut gelaufen ist. Er setzt sich bereits seit drei Jahren ehrenamtlich und kontinuierlich für die Stärkung der Kinder- und Jugendbeteiligung im Jugend- und Kinder Gremium, kurz: das JuKG, im Bezirk ein, sowohl im schulischen Kontext als auch auf kommunalpolitischer Ebene.

Mit der Präzision eines Technikers und der Eloquenz eines begabten Politikers gelingt es ihm, andere junge Menschen für das Thema zu begeistern und damit eine Bevölkerungsgruppe zu empowern, die immer wieder um Gehör und angemessene Beteiligung auch in bezirklichen Fragen und Gremien kämpfen muss.

„Gemeinsam mit etwa 30 weiteren Kindern und jugendlichen Aktivist*innen sind wir seit etwa einem Jahr überall und ständig in einem engen Austausch, um uns Gehör zu verschaffen. Unsere Themen sind Grünanlagen, Sport- und Spielplätze, Jugendfreizeiteinrichtungen und Migration.“ Das Ziel: Ein Rede- und Antragsrecht für Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 22 Jahren in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV).

Shaun Winter beim Jugendengagementpreis 2025

Shaun Winter beim Jugendengagementpreis 2025

Ziel: Ein Rede- und Antragsrecht für Kinder und Jugendliche

„Gemeinsam mit etwa 30 weiteren Kindern und jugendlichen Aktivist*innen sind wir seit etwa einem Jahr überall und ständig in einem engen Austausch, um uns Gehör zu verschaffen. Unsere Themen sind Grünanlagen, Sport- und Spielplätze, Jugendfreizeiteinrichtungen und Migration.“ Das Ziel: Ein Rede- und Antragsrecht für Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 22 Jahren in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV).

Große Pläne für 2026

Die Mitstreiter*innen sind Jugend-Clubs, Schulen, einzelne Akteur*innen aus der Politik werden immer mehr „Im kommenden Jahr werden wir uns mit etwa 80 weiteren Kindern und Jugendlichen als JuKG konstituieren. Dann werden wir uns noch stärker – überparteilich und unabhängig – für unsere Rechte einsetzen. Wir sind einen Schritt weiter!“

Shaun Winter, der von Beginn an am Aufbau des Jugend- und Kindergremiums im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg beteiligt ist, weiß, dass dieser Preis nur möglich geworden ist, weil sich alle stark engagiert und eingesetzt haben. „Nur so konnten wir so weit kommen, dass wir jetzt endlich über den Jugendhilfeausschuss) unsere Belange über Anfragen direkt in die Bezirkspolitik einbringen können.“

Neben dem Preis empfindet der Friedrichshainer auch die großzügige finanzielle Unterstützung für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen durch den Bezirk und das Land Berlin als sehr hilfreich und wertschätzend. „Für diese Unterstützung bedanken wir uns herzlich. Das zeigt uns – neben diesem wunderbaren Preis –, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“

Shaun Winter im Garten

Shaun Winter im Garten

Anerkennung des Gremiums als bezirkliche Vertretung von Kindern und Jugendlichen

Für die Anerkennung des Gremiums als bezirkliche Vertretung von Kindern und Jugendlichen durch die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat er sich mit großer Überzeugungskraft in verschiedenen Ausschüssen und bei Gesprächen mit den in der BVV vertretenen Fraktionen eingesetzt. Auch nach der formalen Anerkennung engagiert sich Shaun Winter weiter. Er möchte weitere Mitstreiter*innen für die Vertretung der Interessen von Kindern und Jugendlichen im Bezirk gewinnen. „Es ist für mich eine tolle Zeit, die ich mit meinem Ehrenamt im JuKG verbringen kann.“ Ob er sich eine berufliche Zukunft in der Politik vorstellen kann, weiß er heute noch nicht: „Ich habe großen Respekt vor der politischen Arbeit. In meiner Schulzeit habe ich größere Schulveranstaltungen technisch betreut, das hat mir Spaß gemacht. So könnte ich mir auch eine Zukunft im Bereich der Veranstaltungstechnik vorstellen. Jetzt freue ich mich aber erst einmal über diese tolle Auszeichnung. Vielen Dank dafür!”

Weitere Informationen

Weitere Informationen über das JuKG:
www.kjbb-friedrichshain-kreuzberg.de/interessensvertretung/

Weitere Preisträger*innen des Jugendengagementpreises 2025: