Der Senat von Berlin hat im zweiten Quartal 2026 den Rahmenplan zum Neuen Stadtquartier „Stadteingang West“ mit circa 2.400 bis 2.800 Wohneinheiten beschlossen und damit die Grundlage für die vorbereitende und verbindliche Bauleitplanung geschaffen. Als Planungsinstrument stellt er die übergeordnete, beabsichtigte stadtplanerische Entwicklung dar und definiert städtebauliche, freiraumplanerische und verkehrsplanerische Ziele. Der Rahmenplan besteht aus dem Hauptplan und wird durch die beiden Sektoralpläne Freiraum und Mobilität ergänzt. Er definiert städtebauliche, freiraumplanerische und verkehrsplanerische Ziele.
Der vorliegende Rahmenplan wurde auf Basis des ausgewählten städtebaulichen Konzeptes von Hosoya Schaefer Architects AG und Agence Ter.de GmbH erstellt. Das planerische Ergebnis des Wettbewerblichen Dialogverfahrens wurde für den Rahmenplan auf stadtplanerische Kernaussagen abstrahiert, um die erforderliche Flexibilität für zukünftige Planverfahren zu gewährleisten.
Der Rahmenplan „Stadteingang West“ entwickelt eine Stadtlandschaft, die urbanes Leben, nachhaltige Mobilität und hochwertige Freiräume miteinander verbindet. Das bislang von Verkehrsinfrastruktur dominierte Gebiet soll sich zu einem autoarmen, dichten und durchmischten Stadtquartier wandeln, das Wohnen, Arbeiten und Freizeitangebote integriert. Die vielseitige Nutzungsmischung stellt sicher, dass lebendige öffentliche Räume entstehen, in denen Wohnen, Gewerbe und soziale Infrastruktur eng miteinander verknüpft sind. Die Darstellungen des Rahmenplans sind als räumliche Orientierung, nicht als parzellenscharfe Festsetzung, zu verstehen. Im Rahmenplan flexibel gehaltene Baufelder und Teilquartiere sind unabhängig in Phasen entwickelbar.
Auf Grundlage dieses Rahmenplans werden durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen zwei Änderungsverfahren des Flächennutzungsplans (FNP) durchgeführt, um die zukünftige Entwicklung des Gebietes baurechtlich zu ermöglichen.