Das Holzwurmhaus in Neu-Hohenschönhausen machte bis vor kurzem seinem Namen alle Ehre. Gutachter und Bauleute fanden in der 1996 als hölzernes Niedrigenergiehaus errichteten Jugendfreizeiteinrichtung nicht nur quicklebendige Holzwürmer, sondern auch Hausschwamm und andere problematische Mitbewohner. Doch die Kinder und Jugendlichen lieben ihren Klub. Am Tag der Städtebauförderung, dem 9. Mai 2026, kamen sie deshalb in großer Zahl zum Baustellenfest, um sich den Stand von Sanierung und Umbau anzusehen, bevor sie das Haus Ende 2026 wieder beziehen können. Rund 2,5 Mio. Euro kostet die Sanierung, finanziert vor allem aus dem Programm Nachhaltige Erneuerung sowie aus Eigenmitteln des Trägers SozDia Stiftung Berlin.
Die Stiftung hatte zusammen mit der Gebietsbeauftragten für das Fördergebiet, Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG, zu dem Baustellenfest eingeladen. Auch Verantwortliche der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und des Bezirksamtes Lichtenberg informierten sich vor Ort.