Baustart für das Jugend- und Stadtteilzentrum Auguste-Viktoria-Allee

Baustelle des Jugend- und Stadtteilzentrums Auguste-Viktoria-Allee

Die Fläche für den Nebau ist vorbereitet

Seit Ende Oktober ist es deutlich sichtbar: An der Auguste-Viktoria-Allee haben die Bauarbeiten für das neue Jugend- und Stadtteilzentrum begonnen. Bereits im Frühjahr 2025 wurden erste vorbereitende Maßnahmen durchgeführt, darunter die Rodung eines Teils der bestehenden Vegetation. Nun startet die eigentliche Bauphase: Derzeit wird die Baugrube ausgehoben, sodass im kommenden Jahr der Rohbau beginnen kann.

Der Neubau entsteht am bisherigen Standort des Jugendzentrums Laiv. Geplant ist ein multifunktionales Gebäude, das beiden Nutzungen – Jugendzentrum und Stadtteilzentrum – jeweils eigene Bereiche bietet. Zusätzlich wird es gemeinsam genutzte Räume geben, wie einen Veranstaltungsraum und Bewegungsflächen. Das neue Zentrum wird eine wichtige Rolle für die soziale Infrastruktur im Kiez übernehmen. Mit Blick auf das entstehende Schumacher Quartier auf dem ehemaligen Flughafengelände wird die Einrichtung einen erweiterten Stadtraum mit wachsender Bevölkerung versorgen. Sie soll als Begegnungsort für mehrere Kieze dienen und den sozialen Zusammenhalt im gesamten Gebiet stärken.

Visualisierung des neuen Jugend- und Stadtteilzentrums mit Vorplatz

Visualisierung des neuen Jugend- und Stadtteilzentrums

Die Planung basiert auf dem Siegerentwurf des Wettbewerbs vom Architekturbüro Jan Hübener. Das neue Haus wird möglichst nachhaltig und kreislaufgerecht als Holz-Massivbau errichtet. Eine Erdwärmepumpe kombiniert mit einer Photovoltaikanlage reduziert den CO₂-Ausstoß. Ein Gründach sowie Rigolen sorgen für die Speicherung von Regenwasser. Zudem ist der Einsatz recycelter Baumaterialien vorgesehen, und die Konstruktion ermöglicht eine spätere Rückbau- und Wiederverwendbarkeit.

Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die bestehende Jugendfreizeiteinrichtung Laiv abgerissen, bevor die Außenanlagen neu gestaltet werden. Für die Umsetzung des Projekts kommen Fördermittel aus den Programmen Europa im Quartier, Nachhaltige Erneuerung sowie dem Landesprogramm Soziale Infrastruktur für sozial benachteiligte Quartiere zum Einsatz.

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