Die nunmehr 30. Ausgabe des Stadtteilmagazins wird derzeit zwischen Jakob-Kaiser-Platz und U-Bahnhof Siemensdamm durch Anwohnende in viele Briefkästen gesteckt. Parallel dazu werden drei CHARLIE-Boxen im Stadtteil zur Selbstentnahme mit der aktuellen Ausgabe befüllt. Einrichtungen, Kirchen und Gewerbetreibende bekommen einen Packen Zeitungen direkt ins Haus geliefert. An vielen Auslageorten ist dieser schnell vergriffen. Nicht selten ist das Auslegen in Geschäften und Imbiss-Läden der Aufhänger für interessante Gespräche zwischen Redaktion und Leserschaft. Kein Wunder, ist doch die von der Stadtplanung Charlottenburg-Wilmersdorf herausgegebene Zeitung oft die einzige regelmäßige, werbefreie Publikation, die den Bewohnerinnen und Bewohnern in die Hände gelangt. Die Herausgabe wird aus dem Förderprogramm Nachhaltige Erneuerung finanziert.
Beim Verteilen wird die Redaktion oft freundlich mit der Frage begrüßt: „Was steht denn Wichtiges drin?“. Diesmal antwortete CHARLIE mit einem Verweis auf den Besuch im „Hausschuhhaus“, den Baustart am Sportplatz Heckerdamm und auf die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Paul-Hertz-Siedlung. Die beiden letztgenannten sind Projekte, die über das Förderprogramm Nachhaltige Erneuerung finanziert und in den Folgejahren fortgeführt werden. Viel Zustimmung kommt aus der Nachbarschaft für die „Entschärfung“ der Kreuzung Reichwein-/Heckerdamm. Dort gibt es viel LKW-Verkehr in Richtung Autobahn, zwei Haltestellen der Buslinie 123 und einen Zugang zur Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule. Deren pädagogisches Team ist froh über die Gehwegvorstreckungen, denn so wird den Kindern der Schulweg erleichtert.