Charlottenburger Norden: 30. Ausgabe der Stadtteilzeitung

Charlieboxen zur kostenlosen Entnahme von Zeitungen

Drei dieser roten CHARLIE-Boxen stehen im Stadtteil. Bewohnerinnen und Bewohner können hier ihr Exemplar mitnehmen.

Die CHARLIE-Stadtteilzeitung stellt neue Projekte für 2026 vor

Die nunmehr 30. Ausgabe des Stadtteilmagazins wird derzeit zwischen Jakob-Kaiser-Platz und U-Bahnhof Siemensdamm durch Anwohnende in viele Briefkästen gesteckt. Parallel dazu werden drei CHARLIE-Boxen im Stadtteil zur Selbstentnahme mit der aktuellen Ausgabe befüllt. Einrichtungen, Kirchen und Gewerbetreibende bekommen einen Packen Zeitungen direkt ins Haus geliefert. An vielen Auslageorten ist dieser schnell vergriffen. Nicht selten ist das Auslegen in Geschäften und Imbiss-Läden der Aufhänger für interessante Gespräche zwischen Redaktion und Leserschaft. Kein Wunder, ist doch die von der Stadtplanung Charlottenburg-Wilmersdorf herausgegebene Zeitung oft die einzige regelmäßige, werbefreie Publikation, die den Bewohnerinnen und Bewohnern in die Hände gelangt. Die Herausgabe wird aus dem Förderprogramm Nachhaltige Erneuerung finanziert.

Beim Verteilen wird die Redaktion oft freundlich mit der Frage begrüßt: „Was steht denn Wichtiges drin?“. Diesmal antwortete CHARLIE mit einem Verweis auf den Besuch im „Hausschuhhaus“, den Baustart am Sportplatz Heckerdamm und auf die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Paul-Hertz-Siedlung. Die beiden letztgenannten sind Projekte, die über das Förderprogramm Nachhaltige Erneuerung finanziert und in den Folgejahren fortgeführt werden. Viel Zustimmung kommt aus der Nachbarschaft für die „Entschärfung“ der Kreuzung Reichwein-/Heckerdamm. Dort gibt es viel LKW-Verkehr in Richtung Autobahn, zwei Haltestellen der Buslinie 123 und einen Zugang zur Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule. Deren pädagogisches Team ist froh über die Gehwegvorstreckungen, denn so wird den Kindern der Schulweg erleichtert.

Baustelle am Sportplatz Heckerdamm

Die Baustelle am Sportplatz Heckerdamm: Hier wird das Funktionsgebäude erweitert.

Das ist umso wichtiger, weil in Kürze ein großer Umzug bevorsteht. Die ersten bis dritten Klassen ziehen in den HOMEB (das „Hausschuhaus“) direkt an den Reichweindamm, und die älteren von den provisorischen Klassencontainern in nun freiwerdende Klassenräume des Altbaus.

Das dritte große Thema in der Jubiläumsausgabe ist der begonnene Ausbau von Sportplatz-Kapazitäten. In mehreren Etappen sollen an zwei Orten im Charlottenburger Norden die baulichen Voraussetzungen für mehr Vereins- und Schulsport geschaffen werden. Dieser Ausbau ist notwendig, weil im Februar die Anna-Freud-Schule in ihren fertigen Neubau einzieht. Damit ist der Weg frei geworden, das alte Oberstufenzentrum zusammen mit dem benachbarten Großspielfeld Halemweg abzureißen, denn dort sind neue Wohnungen geplant. Die Vereine, die bislang am Halemweg trainierten, sollen zukünftig den Sportplatz Heckerdamm und den in der Jungfernheide nutzen. Dafür braucht es zusätzliche Umkleiden, barrierefreie Toiletten sowie Lagerräume für Bälle und Trainingsmaterial.

Verschiedene Ausgaben von CHARLIE

Einige Leserinnen und Leser haben sich sicher auch diesen Artikel im Stadtteilzentrum kopieren lassen und ihn an Nachbarn weitergereicht. Und die Laden-Inhaberinnen und -Inhaber? Sie kleben gern den Beitrag über ihr Geschäft an die Schaufensterscheibe. Das wirkt fast wie eine Qualitätsurkunde. Mit einer CHARLIE-Reportage bedacht zu werden, führt erfahrungsgemäß zu mehr Kundenkontakten. In Ausgabe 30 war es die 5-Sterne-DHL-Filale. Die Fortsetzung der Serie „Gewerbe vor der Haustür“ folgt Anfang März 2026.