Der Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz, Stephan Machulik, hat Wort gehalten. Im Mai 2024 versprach er beim symbolischen Spatenstich für den Anbau der Kita Marchwitzastraße 47–49 wiederzukommen. Nun war das Heben der Richtkrone am 18. September ein würdiger Grund, sein Versprechen einzulösen. In seinem Grußwort hob der Staatssekretär noch einmal hervor, warum dieser Bau aus Sicht der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen ein Leuchtturmprojekt sei. Über 8 Mio. Euro fließen aus dem Programm Nachhaltige Erneuerung in die Sanierung, Umgestaltung und Erweiterung der Kita „Raupe Nimmersatt“, die damit zu einem barrierefreien Ort für alle werden soll. Die beiden Bezirksstadträte von Marzahn-Hellersdorf – Heike Wessoly für Stadtentwicklung und Gordon Lemm für Jugend – sehen vor allem einen Gewinn für die Nachbarschaft. So gäbe es einerseits aus den neuen Hochhäusern nebenan genug Nachfragen nach Kitaplätzen. Andererseits könne der nun mitgeplante Gemeinschaftsraum im Anbau zu einem Ort der Begegnung werden, denn er soll zukünftig für Veranstaltungen der Nachbarschaft offen sein. Beide schieben noch die dringende Bitte hinterher, mit zusätzlichen Fördergeldern der Nachhaltigen Erneuerung auch den üppigen Garten der Kita barrierefrei umzugestalten. Die langjährige Bezirksbürgermeisterin und Anwohnerin Dagmar Pohle – heute mit ihrem Enkel zu Gast – nickt und hebt schmunzelnd den Daumen. Schließlich hatte sie das ganze Projekt während ihrer Amtszeit mit angeschoben.