Im Mai 2024 wurde eine besondere Grünverbindung zwischen dem Popitzweg und dem U-Bahnhof Halemweg feierlich übergeben. Dieser schmale Streifen mit Angeboten für Bewegung, Spiel und Erholung – finanziert über das Programm Nachhaltige Erneuerung – ist nicht nur wegen seiner Lage direkt über einem U-Bahn-Tunnel bemerkenswert. Insbesondere seine stadträumliche Lage mitten in einem denkmalgeschützten Ensemble der Nachkriegsmoderne, in Sichtweite der Siemensstadt als Teil des UNESCO-Welterbes und zudem am Beginn des „Pfades der Erinnerung“ stellte von Anfang an eine Herausforderung für die Gestaltung der Grünverbindung dar. So auch für den Kunstwettbewerb für den Freiraum, der im vergangenen Jahr vom Grünflächenamt Charlottenburg-Wilmersdorf ausgeschrieben wurde. Den Siegerentwurf reichte die amerikanisch-kanadische Künstlerin Stephanie Imbeau ein. Nun ist basierend auf dem 20 Zentimeter großen Keramikmodell eine begehbare Skulptur aus zwei stählernen Halbschalen entstanden. Die CHARLIE-Redaktion wollte für ihre Leserinnen und Leser mehr über den Werdegang des Kunstwerks „Für Galina Romanowa und uns“ erfahren…