Charlottenburger Norden: Wie ein Kunstwerk entsteht ....

In der Metallwerkstatt "Für Galina und uns"

In der Metallwerkstatt von Philipp Schreiner (l.): Die Künstlerin Stephanie Imbeau mit Yves Anstötz, einem Projektleiter des Grünflächenamts, vor einem Teil der Doppel-Skulptur, die bereits fertig ist. Das Kunstwerk soll voraussichtlich Ende September aufgestellt werden.

CHARLIE zu Besuch in einer Metallwerkstatt

Im Mai 2024 wurde eine besondere Grünverbindung zwischen dem Popitzweg und dem U-Bahnhof Halemweg feierlich übergeben. Dieser schmale Streifen mit Angeboten für Bewegung, Spiel und Erholung – finanziert über das Programm Nachhaltige Erneuerung – ist nicht nur wegen seiner Lage direkt über einem U-Bahn-Tunnel bemerkenswert. Insbesondere seine stadträumliche Lage mitten in einem denkmalgeschützten Ensemble der Nachkriegsmoderne, in Sichtweite der Siemensstadt als Teil des UNESCO-Welterbes und zudem am Beginn des „Pfades der Erinnerung“ stellte von Anfang an eine Herausforderung für die Gestaltung der Grünverbindung dar. So auch für den Kunstwettbewerb für den Freiraum, der im vergangenen Jahr vom Grünflächenamt Charlottenburg-Wilmersdorf ausgeschrieben wurde. Den Siegerentwurf reichte die amerikanisch-kanadische Künstlerin Stephanie Imbeau ein. Nun ist basierend auf dem 20 Zentimeter großen Keramikmodell eine begehbare Skulptur aus zwei stählernen Halbschalen entstanden. Die CHARLIE-Redaktion wollte für ihre Leserinnen und Leser mehr über den Werdegang des Kunstwerks „Für Galina Romanowa und uns“ erfahren…

Auf dem Titel der 29. Ausgabe ist ein Foto aus dem Lichthof der Anna-Freud-Schule.

Die Titelseite der 29. Ausgabe zeigt den Lichthof der neuen Anna-Freud-Schule.

Gerade einmal 300 Meter vom Aufstellungsort des Kunstwerks entfernt befindet sich das neue Gebäude der Anna-Freud-Schule. Die Redaktion durfte das im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive errichtete Oberstufenzentrum für 1400 künftige Erzieherinnen, Sozialarbeiter und -pädagogen vor Beginn des Schulbetriebs besichtigen und sich davon überzeugen, wie die neuen Herausforderungen an Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Klimaanpassung technisch und architektonisch gelöst wurden.

Ina Wollstadt zeigt auf die Artenvielfalt

Beim Langen Tag der Stadtnatur zeigten die beiden Stadtnatur-Rangerinnen Ina Wollstadt (vorn, Mitte) und Astrid Kinateder (rechts), wie gut die Maßnahmen zur Verbesserung der Artenvielfalt im Volkspark greifen. Die Wiese am Wasserturm ist eine der Stationen auf dem neuen Erlebnispfad.

Ein besonderes Aha-Erlebnis war der Blick von den oberen Etagen hinaus in den Stadtteil: Man sieht das geschäftige Treiben auf den verschiedenen Baustellen am Halemweg und blickt nach Norden in den Volkspark Jungfernheide. Dort wird am 12. September der neue Erlebnispfad Stadtnatur eingeweiht, finanziert aus dem Programm BENE. An jeder seiner zehn Stationen befindet sich eine Stele. Wer mit dem Handy den dort angebrachten QR-Code scannt, erfährt viel Wissenswertes zur Geschichte sowie zum Natur- und Klimaschutz im Volkspark. Selbstverständlich gibt es auch einen Stopp beim ersten Charlottenburger Projekt der Nachhaltigen Erneuerung, dem Familienzentrum Jungfernheide. Zu empfehlen ist besonders der Freitagnachmittag: Da öffnet das Familiencafé.