Die Wilmersdorfer Straße als traditionelle Geschäftsstraße zwischen dem Adenauerplatz im Süden und der Otto-Suhr-Allee im Norden bildet das Rückgrat des Gebietes mit seinen angrenzenden Kiezen und Kiezplätzen. Insgesamt besteht im Gebiet ein hoher Grad an Nutzungsmischung, der auch zur Belebung der stark frequentierten Fußgängerzone beiträgt. Das Zentrum prägen größere Einzelhandelsstandorte entlang der Wilmersdorfer Straße, aber auch die gastronomisch vielfältigen Angebote und die kleinen Spezialgeschäfte in den Seitenstraßen.
Die Attraktivität des Zentrums leidet jedoch an Verlusten in der Angebotsqualität, an Geschäftsaufgaben und der Zunahme von Filialisten und Imbissen. Verkehrliche Zäsuren trennen die Wohnquartiere voneinander. Die vorhandenen Frei- und Grünflächen bieten wenig Möglichkeiten für Erholung, die Pflanzenvielfalt ist nur gering ausgeprägt. Folglich ist der Beitrag, den die Stadtnatur zum Klimaschutz, zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels und zur Biodiversität leisten kann, gering. Starkregen und Hitzeinseln sorgen für große Probleme insbesondere im südlichen Teil des Gebiets.
Für das Fördergebiet Wilmersdorfer Straße wurde 2024/2025 das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept erarbeitet.
Ab 2026 werden in dem Fördergebiet Maßnahmen aus dem städtebaulichen Entwicklungskonzept mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ umgesetzt.