Helle Mitte (Bezirk Marzahn-Hellersdorf)

  • Alice Solomon Platz

    Alice Solomon Platz

  • Gut Hellersdorf, ungenutzte Gebäude

    Gut Hellersdorf, ungenutzte Gebäude

  • Gut Hellersdorf, ungenutzte Gebäude

    Gut Hellersdorf, ungenutzte Gebäude

  • Hellersdorfer Promenade

    Hellersdorfer Promenade

  • Marktplatzcenter Leerstand

    Marktplatzcenter Leerstand

Das Fördergebiet Helle Mitte liegt am nordöstlichen Rand Berlins im Bezirk Marzahn-Hellersdorf und besteht aus zwei unterschiedlichen Kernen: Dem in den 1990er Jahren errichteten Zentrum für den heutigen Ortsteil Hellersdorf direkt am U-Bahnhof und dem historischen Stadtgut, das sich zu einem neuen Wohnquartier mit einem kulturellen Schwerpunkt rund um das denkmalgeschützte Quartierszentrum entwickelt.

Die Helle Mitte hat als Einkaufsstandort die Funktion eines Stadtteilzentrums. Die bestehenden Defizite, u.a. Leerstand von Gewerberäumen und fehlende Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, müssen behoben werden. Das Stadtteilzentrum hat aufgrund der fußläufigen Nähe zum Kaufpark Eiche seine eigentliche Zentrumsfunktion, die Versorgung mit Waren des kurz- und mittelfristigen Bedarfs, verloren. Eine Neuausrichtung des Stadtteilzentrums soll diesem Funktionsverlust begegnen. Dabei ist ein eigener Schwerpunkt gegenüber dem Kaufpark Eiche zu setzen.

Ab 2026 werden in dem Fördergebiet Maßnahmen mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ umgesetzt.

Entwicklungsziele

Die Helle Mitte ist ein etablierter Standort für Angebote aus dem Bereich Gesundheit und Bewegung. Die zahlreichen Einzelhandels- und Dienstleistungsangebote aus diesem Sektor einschließlich Kliniken sowie die Rahel-Hirsch-Schule (OSZ Gesundheit/Medizin) und die Alice-Salomon-Hochschule tragen zur Herausbildung dieses Alleinstellungsmerkmals bei. Daraus wurde das Leitbild: „Lebendiges Zentrum Helle Mitte ‒ Gesundheit in Bewegung“ abgeleitet.

  • Im Stadtteilzentrum Helle Mitte soll die Nahversorgungsfunktion gesichert, der Standort für Gesundheit und Bewegung profiliert und der bestehende Leerstand beseitigt werden.
  • Infrastruktureinrichtungen, wie z.B. bei zwei Jugendfreizeiteinrichtungen, werden modernisiert und instandgesetzt; dabei wird eine künftige Misch- und Mehrfachnutzung berücksichtigt, um die bestehenden Einrichtungen besser auszunutzen.
  • Die Grün- und Freiflächen werden als Erholungs- und Bewegungsflächen und als klimatische Ausgleichsflächen erhalten und gestaltet.

Maßnahmen

Stärkung der Zentrumsfunktion

Die wichtigste Maßnahme ist, die Zentrumsfunktion zu stärken und einen Markenkern in Abgrenzung zum Kaufpark Eiche zu schaffen und dadurch den Leerstand zu beseitigen. Dafür wird neben dem Geschäftsstraßenmanagement ein Einzelhandels- und Standortkonzept benötigt.

Zwischennutzungen (Pop-up-Stores) sollen innovative Geschäftsideen ermöglichen und den Start in die Selbständigkeit erleichtern.

Alice-Salomon-Platz

Der Alice-Salomon-Platz als Mittelpunkt der Hellen Mitte wird –entsprechend des durchgeführten landschaftsplanerischen Wettbewerbs – umgestaltet. So verbessert sich die Aufenthaltsqualität.

Kultur- und Bildungshaus

Im Bereich des Guts Hellersdorf ist ein Kultur- und Bildungshaus geplant mit Räumen für die Volkshochschule und die Musikschule.

Entwicklung von Grünflächen und Spielplätzen

Die bestehenden Grünanlagen werden bis in den angrenzenden Landschaftsraum hinein vernetzt, damit dieser besser zu Fuß zu erreichen ist. Es werden mehrere Bewegungsorte und Spielplätze für Jung und Alt gestaltet.

Kontakt Bezirksamt

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Abteilung Stadtentwicklung
Stadtentwicklungsamt/ Städtebauförderung
Premnitzer Straße 4
12681 Berlin

Sabine Antony
E-Mail: Sabine.Antony@ba-mh.berlin.de

Sven Hanczuch
Tel.: (030) 90293-5214
Mobil: 0151-5360 8480
E-Mail: Sven.Hanczuch@ba-mh.berlin.de

Kontakt Gebietsbeauftragte
Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG
Lietzenburger Straße 44, 10789 Berlin

Udo Dittfurth, Paul-Martin Richter, Kim von Appen

Tel: (030) 885914-0
E-Mail: LZ-Helle-Mitte@planergemeinschaft.de

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Kontakt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Dagmar Kappel (IV C 36)