Beschäftigte
In den obersten Landesbehörden Berlins arbeiten deutlich mehr Frauen als Männer: knapp zwei Drittel der Beschäftigten sind Frauen. Lediglich ab den hohen Eingruppierungen A 16; E 15Ü; AT 1 fällt der Frauenanteil der Beschäftigten der obersten Landesbehörden unter die Hälfte. Die nachgeordneten Behörden des Landes Berlin sind in ihrer Beschäftigtenstruktur sehr vielfältig.
Auch in den Berliner Bezirksverwaltungen sind knapp zwei Drittel aller Beschäftigten Frauen. Der Anteil der Frauen an allen Teilzeitbeschäftigten liegt mit 85 Prozent noch höher.
Genauso sind in ausgewählten Körperschaften öffentlichen Rechts und in Berliner Stiftungen öffentlichen Rechts etwa zwei Drittel der Beschäftigten Frauen. Mit steigenden Laufbahngruppen nimmt dieser Anteil ab. In den Berliner Anstalten öffentlichen Rechts ist nur etwa ein Drittel der Beschäftigten weiblich.
Leitungspositionen
Die Beschäftigung von Frauen und Männern in Leitungspositionen in den obersten Landesbehörden ist mit einem Frauenanteil von 53 Prozent fast ausgewogen. Die höchste Führungsebene (Führungsebene 1) ist jedoch lediglich etwas über einem Drittel (37 Prozent) mit Frauen besetzt.
Bei den Leitungspositionen der nachgeordneten Behörden ist der Anteil der Frauen jeweils niedriger als unter den Beschäftigten. Verhältnismäßig haben Männer also öfter eine Leitungsposition inne.
Der Anteil an Frauen an den Leitungspositionen in Berliner Bezirksverwaltungen liegt bei der Hälfte. Jedoch gibt es einen großen Unterschied zwischen den Bezirksämtern. Fünf Bezirksämter haben Anteile von Frauen unter 50 Prozent.
In den Vorständen und Geschäftsführungspositionen im mittelbaren Landesdienst lag der Anteil von Frauen zum Stichtag bei gut einem Drittel. Dies gilt auch für Neubesetzungen im Berichtszeitraum.