Nach Auseinandersetzung im Straßenverkehr auf Polizistin zugefahren

Polizeimeldung vom 12.02.2019
Reinickendorf

Nr.0369
Heute Nachmittag kam es gegen 14.15 Uhr in der Roedernallee in Reinickendorf zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Autofahrern. Nach bisherigen Erkenntnissen habe sich der 30-jährige Fahrer eines Mercedes aus einer Ausfahrt kommend auf die Fahrbahn getastet und dabei einen 54-jährigen Autofahrer übersehen, der einen Zusammenstoß nur durch eine Gefahrenbremsung verhindern konnte. Daraufhin sei es laut Zeugenaussagen zu Streitigkeiten, sowie einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Autofahrern gekommen, im Zuge dessen der 30-Jährige dem 54-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht verpasst haben und sich anschließend in sein Fahrzeug begeben haben soll, um seinen Weg fortzusetzen. Eine Polizistin und ein Polizist, die sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Dienst befanden, beobachteten die Auseinandersetzung, gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen und wollten den 30-jährigen Autofahrer an der Flucht hindern. Dazu stellte sich die Polizistin auf die Straße vor den Mercedes. Der Fahrer fuhr jedoch ungebremst auf die Beamtin zu, die einen Zusammenstoß nur durch einen Sprung zur Seite verhindern konnte und dadurch unverletzt blieb.
Die beiden Autofahrer gaben an, durch die Schläge des jeweils anderen leicht verletzt worden zu sein, lehnten eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an.