Nach fremdenfeindlichem Übergriff in Straßenbahn - Polizei Berlin sucht nach Zeugen und attackierten Jugendlichen

Polizeimeldung vom 12.06.2018
Lichtenberg

Nr.1290

Mit der Veröffentlichung eines Fotos bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach dem Jugendlichen, der am 15. Mai 2018 in der Straßenbahn der Linie M8 in Fennpfuhl attackiert und geschlagen worden war.

Die Straßenbahn fuhr gegen 17.30 Uhr in Richtung Ahrensfelde. Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes bestätigten, dass sich die 25-jährige Zeugin schützend vor den Jungen gestellt hatte. Gemeinsam hatten sie dann die Straßenbahn an der Haltestelle Bernhard-Bästlein-Straße verlassen. Auch der mutmaßliche Täter stieg dort aus und soll die junge Frau ebenfalls angegriffen und geschlagen haben.

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kennt den abgebildeten Jugendlichen und kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatsschutz zu den Bürodienstzeiten unter der Telefonnummer (030) 4664-953300, außerhalb der Bürodienstzeiten unter der Telefonnummer (030) 4664-950130 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Erstmeldung Nr. 1082 vom 16. Mai 2018: Fahrgäste in Straßenbahn angepöbelt und geschlagen
Gestern Abend pöbelten ein Mann und eine Frau Fahrgäste in einer Straßenbahn in Fennpfuhl an und sollen auch einen unbekannt gebliebenen Jugendlichen geschlagen haben. Die Taten erfolgten nach derzeitigem Ermittlungsstand in der Zeit von 17.30 Uhr bis kurz vor 18 Uhr in einer Straßenbahn der Linie M8, die auf dem Weg nach Ahrensfelde war. Eine 25-jährige Zeugin schaltete sich ein und stellte sich schützend vor den unbekannt gebliebenen Jugendlichen und bat ihn, mit ihr an der Haltestelle Bernhard-Bästlein-Straße auszusteigen, um weiteren Angriffen aus dem Weg zu gehen. Daraufhin soll sie von dem pöbelnden Mann fremdenfeindlich beleidigt worden sein. Angekommen an der genannten Haltestelle stieg die Zeugin mit dem Jugendlichen aus. Das Duo folgte der Frau bis in einen nahegelegenen Supermarkt. Dort soll die pöbelnde Tatverdächtige der 25-Jährigen mehrmals ins Gesicht geschlagen und ihr Mittäter eine Flasche nach der Frau geworfen haben, die sie jedojavascript: I.template.MAMOpen(‘/imp/document/media?fromTemplate=1’,{“ignoreDirectoryPI”: 0, “name”: “image__source_1_0”, “width”: 905, “instance”: 0, “height”: 600, “windowName”: “_MEDIADATABASE”, “focus”: “close”});ch nicht traf. Ein Mitarbeiter des Geschäfts brachte die Angegriffene in einem Lagerraum in Sicherheit, bis alarmierte Polizisten eintrafen. Als der 33-Jährige einen weiteren Zeugen angreifen wollte, mussten ihn die Beamten überwältigen und wegen seines erheblichen Widerstandes Pfefferspray einsetzen. Bei der Festnahme wurde ein Polizist leicht verletzt. Der alkoholisierte Mann kam für weitere Maßnahmen in eine Gefangenensammelstelle, wo er bei einer richterlich angeordneten Blutentnahme weiteren Widerstand leistete. Da er zudem ankündigte, weitere Straftaten zu begehen, musste er seine Zeit bis heute früh in einer Gefangenensammelstelle verbringen. Seine 24-jährige Mittäterin wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.