Polizei bittet um Hinweise nach schwerem Ereignis im Tiergarten

 
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.

Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:

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Umfangreiche Einsatzmaßnahmen zur Bekämpfung der Schusswaffenkriminalität – BAO Ferrum und EG Telum vollstrecken Durchsuchungsbeschlüsse

Polizeimeldung vom 30.07.2026

bundeslandübergreifend

Berlin/Hamburg

Gemeinsame Meldung mit Staatsanwaltschaft
Nr. 0922
Mit einem länderübergreifend koordinierten Einsatz haben Kräfte der BAO Ferrum des Landeskriminalamtes der Polizei Berlin am Dienstag nach intensiven Ermittlungen in einem umfangreichen Verfahrenskomplex unter anderem wegen des Waffenhandels richterlich ergangene Durchsuchungsbeschlüsse an zwölf Objekten vollstreckt. Die Maßnahmen erfolgten im Auftrag der bei der Staatsanwaltschaft Berlin eingerichteten EG Telum.

An dem Einsatz waren rund 240 Dienstkräfte beteiligt, darunter Ermittlerinnen und Ermittler der BAO Ferrum sowie weitere Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes Berlin, Spezialkräfte aus Berlin, Brandenburg und Hamburg, Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten, Diensthundführereinheiten, Finanzermittlerinnen und Finanzermittler sowie Spezialistinnen und Spezialisten für digitale Beweissicherung. Darüber hinaus unterstützten Kräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit sowie die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Berlin die Einsatzmaßnahmen. Bei den in Hamburg durchgeführten Maßnahmen wurden die Kräfte des Landeskriminalamts Berlin zudem durch die Polizei Hamburg unterstützt.

Die Maßnahmen richteten sich in den zugrundeliegenden Ermittlungsverfahren gegen sechs Beschuldigte im Alter von 40 und 66 Jahren.

Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen in Hamburg stellten die Einsatzkräfte unter anderem drei scharfe Schusswaffen, rund 1.000 Patronen sowie 6.000 Euro Bargeld sicher. Zwei der Schusswaffen befanden sich im legalen Besitz und wurden zur Prüfung möglicher waffenrechtlicher Maßnahmen sichergestellt. Bei der dritten Waffe handelte es sich um eine nicht registrierte scharfe Schusswaffe.

Auch bei der Durchsuchung von Geschäftsräumen in Moabit wurden umfangreiche Beweismittel gefunden und sichergestellt. Hierzu zählen unter anderem drei scharfe Schusswaffen, diverse Munition, rund 1.700 Kilogramm mutmaßlich unversteuerter Wasserpfeifentabak, etwa 500 Vapes, 135 Dosen Nikotinbeutel, 16 Packungen Snus, rund 36.000 Euro Bargeld, mehr als 100 Blankokennzeichen, ein Distanzelektroimpulsgerät, ein Mobiltelefon sowie diverse mutmaßlich gefälschte Markenartikel.

An der Berliner Geschäftsanschrift eines weiteren Tatverdächtigen im Alter von 40 Jahren stellten die Einsatzkräfte darüber hinaus drei scharfe Schusswaffen sicher. An seiner Wohnanschrift wurden weitere Munition, rund 84.000 Euro Bargeld sowie Goldbarren aufgefunden. In einer ebenfalls von ihm genutzten Laube stellten die Einsatzkräfte zudem rund 850 scharfe Patronen sicher.

Insgesamt wurden im Rahmen der Maßnahmen, neben den zwei im legalen Besitz befindlichen Schusswaffen, sieben scharfe Schusswaffen, eine erhebliche Menge Munition, Bargeld im sechsstelligen Bereich sowie weitere umfangreiche Beweismittel sichergestellt.

Die angetroffenen Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die Ermittlungen der BAO Ferrum des Landeskriminalamts Berlin und der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.