Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 2217
In einem Strafermittlungsverfahren wegen vielfachen Subventionsbetruges mit Corona-Hilfen fanden gestern umfangreiche Durchsuchungen durch die Ermittlungsgruppe Corona des Landeskriminalamts Berlin im Auftrag der Berliner Staatsanwaltschaft statt.
Die Hauptbeschuldigten, ein 43-jähriger Rechtsanwalt und ein 64-jähriger Buchhalter, stehen im Verdacht, im Namen von etwa 100 Personen mehr als 200 Anträge bei der Investitionsbank Berlin (IBB) bzw. dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in Höhe von ca. 7 Millionen Euro zu Unrecht gestellt zu haben. Etwa 3,5 Millionen Euro der sogenannten außerordentlichen Wirtschaftshilfen wurden ausgezahlt.
Insgesamt wurden 22 Objekte im Stadtgebiet durchsucht, davon mehr als die Hälfte in Steglitz und Schöneberg. Beteiligt waren rund 100 Dienstkräfte der Polizei sowie der zuständige Dezernent der Staatsanwaltschaft. Es konnten diverse Beweismittel gesichert werden, darunter Datenträger wie PCs, Notebooks und Mobiltelefone sowie schriftliche Unterlagen. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Ermittlungsgruppe Corona des für Wirtschafts- und Korruptionsdelikte zuständigen Dezernats des Landeskriminalamts geführt und dauern an.
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!
Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Durchsuchungen wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs
Polizeimeldung vom 30.11.2023
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