Nr. 2389
Zu volksverhetzenden Äußerungen, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte kam es gestern Mittag in Mitte.
An der Mittagsandacht im Berliner Dom hatte eine zehnköpfige Personengruppe teilgenommen, die sich zunächst nicht an die Hygieneregeln halten wollte, dann aber auf Aufforderung Mund-Nase-Bedeckungen trug. Nach dem Gottesdienst wandte sich eine Frau aus dieser Gruppe an die Predigerin und äußerte antisemitische sowie Parolen mit Reichsbürgerbezug. Auch ihre Begleiterinnen und Begleiter äußerten sich in ähnlicher Weise.
Die Dompredigerin sprach der Gruppe gegenüber ein Hausverbot aus und forderte sie auf, den Dom zu verlassen. Weil sich die Personen geschlossen weigerten, alarmierte die Predigerin die Polizei. Einsatzkräfte mussten die Männer und Frauen im Alter von 56 bis 82 Jahren aus dem Dom begleiten, wobei die 74-jährige Wortführerin Widerstand leistete und über Schmerzen klagte, als sie am Arm gegriffen und aus dem Dom gebracht wurde.
Eine ärztliche Behandlung lehnte sie ab. Alle Gruppenmitglieder wurden erkennungsdienstlich behandelt und danach entlassen.
Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
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Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Andacht gestört
Polizeimeldung vom 29.10.2021
Mitte