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KTI 6 DNA Probe

Kriminaltechnisches Institut: Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung ist direkt an die Abteilungsleitung des Kriminaltechnischen Instituts (KTI) angebunden. Schwerpunkt ist die Erforschung und Entwicklung innovativer, praxisnaher wissenschaftlich-technischer Methoden sowie die Initiierung und Durchführung von Innovationsprojekten für die kriminaltechnische Praxis.

Ein weiterer Fokus liegt auf der nationalen und internationalen Vernetzung, insbesondere im Europäischen Netzwerk Forensischer Institute (ENFSI), einschließlich der aktiven Mitarbeit in dessen Fach- und Leitungsgremien.

KTI Plakat

Europäisches Netzwerk Forensischer Institute (ENFSI)

ENFSI fördert den europaweiten Wissens- und Informationsaustausch im Bereich der Kriminaltechnik. Durch Ringversuche, gemeinsame Projekte und die Entwicklung einheitlicher Untersuchungsstandards trägt das Netzwerk wesentlich zur Qualitätssicherung forensischer Untersuchungen bei. Die Harmonisierung von Standards ermöglicht zudem die internationale Vergleichbarkeit und Akzeptanz von Untersuchungsergebnissen.
Die Mitgliedschaft im ENFSI stärkt die Zusammenarbeit des Kriminaltechnischen Instituts der Polizei Berlin mit nationalen und internationalen Partnerinstitutionen.

ENFSI Logo

Ausgewählte Projekte

Das Kriminaltechnische Institut beteiligt sich an nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Weiterentwicklung kriminaltechnischer Methoden.

INSITU

INSITU – die digitale Einsatz- und Tatortdokumentation

INSITU ist ein gemeinsames Projekt der Polizei Berlin und des BKA. Im Kern handelt es sich um eine digitale Lösung zur Erfassung von Spuren und Asservaten an einem Einsatz- bzw. Tatort. Das Projekt läuft im Rahmen des Programmes P20. INSITU geht auf ein Forschungsprojekt zurück. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) förderte das Projekt von Juli 2018 bis Juni 2021 mit knapp einer Million Euro.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Projekt INSITU – ​Die digitale Tatortdokumentation

Netzwerk Adebar

NETZWERK ADEBAR ist ein bundesweites Kooperationsprojekt zur Identifizierung und Strukturaufklärung neuer psychoaktiver Substanzen auf dem Drogenmarkt. Schwerpunkte sind der Ausbau analytischer Datenbanken sowie die nationale und internationale Bereitstellung analytischer, pharmakologischer und toxikologischer Daten. Das Projekt wird aus Mitteln des Fonds für die Innere Sicherheit der Europäischen Union finanziert.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite ADEBAR Projekt

MaDe

MaDe entwickelt ein standardisiertes Asservierungs- und Schulungskonzept für insektenkundliche Spuren in der kriminalistischen Fallarbeit. Ziel ist die professionelle Etablierung der forensischen Entomologie als Beweismittel, insbesondere bei Kapitaldelikten, durch klare Asservierungsstandards und praxisnahe Schulungen für Polizei, Staatsanwaltschaft und Rechtsmedizin. LKA KTI ist als Praxispartner am Projekt beteiligt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite MaDe

Fake ID

Das Projekt Fake-ID, gefördert durch das BMBF, hat ein innovatives System zur Erkennung von Deepfakes entwickelt. Dieser Demonstrator kann Bild- und Videomaterial in Echtzeit auf Manipulationen und Fälschungen untersuchen. Mittels künstlicher Intelligenz erkennt die Anwendung spezielle Merkmale und Unregelmäßigkeiten, die auf Deepfakes hinweisen – von unsichtbaren Spuren der verwendeten Fake-Generatoren bis hin zu Fehlern in den Gesichtsstrukturen, die bei der Manipulation auftreten.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungen

Der Bereich Forschung und Entwicklung koordiniert interne und externe Veranstaltungen für LKA KTI.

Lange Nacht der Wissenschaften

Lange Nacht der Wissenschaften

LKA KTI nimmt regelmäßig an der Langen Nacht der Wissenschaften (LNDW) teil und bietet ein abwechslungsreiches und spannendes Programm für kleine und große Wissenschaftsinteressierte an der Berliner Hochschule für Technik. Unsere Kolleginnen und Kollegen begeistern die Besuchenden mit viel Engagement und Herzblut für die vielfältige Welt der Kriminaltechnik.
Beispielsweise zeigt die Tatortgruppe an einem fiktiven Tatort, wie DNA-Spuren und Fingerabdrücke gesichert werden. Der Fachbereich Gesichtserkennung & Audio untersucht, wie sich Menschen anhand ihrer Stimme unterscheiden lassen.
Außerdem gibt es eine große und spannende Vortragsreihe zu kriminaltechnischen Themen. Auch am 06. Juni 2026 ist LKA KTI wieder mit dabei!
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Die Lange Nacht der Wissenschaften

Tag der offenen Tür der Polizei Berlin

LKA KTI ist auch beim Tag der offenen Tür der Polizei Berlin dabei. Besuchende lernen, wie Bomben entschärft, Betäubungsmittel untersucht, Fingerabdrücke sichtbar gemacht und Personendurch Gesichtserkennung identifiziert werden können.
LKA KTI ist auch 2026 wieder mit dabei.

Polizei Berlin

Landeskriminalamt Berlin
Kriminaltechnisches Institut
Leitung Forschung und Entwicklung: Juliane Joswig