Beim sogenannten “Enkeltrick“ rufen die Täter Menschen mit alt klingenden Vornamen an und lassen sich als Verwandte oder Bekannte erraten („Rate mal wer hier spricht?“). Die Opfer geraten aufgrund eines Telefonbucheintrages (ausgeschriebener Vorname) ins Visier der Kriminellen und werden mit unterdrückter Rufnummer angewählt. Nach einem kurzen „Smalltalk“ wird eine Geldnotlage, z. B. wegen eines Immobilienkaufs oder Autokauf, vorgebracht. Das Opfer wird gebeten, kurzfristig mit mehreren tausend Euro auszuhelfen. Ebenso fragen die Anrufenden das Opfer nach dem Besitz von Schmuck, Gold, Barvermögen oder Bankguthaben. Das vermeintliche Familienmitglied oder Bekanntschaft ist bei einer vereinbarten Geldübergabe dann stets kurzfristig verhindert. Der Abholende tritt als angeblich entsandter Bote und Vertrauensperson auf.
Enkeltrick
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