Warnhinweis zu Geschäftsvorschlägen und falschen Gewinnbenachrichtigungen

gerollte Euro Banknoten
Bild: apops/Fotolia.com

"Angebotsschreiben"

Die scheinbar großzügigen, von den Versendern als streng vertraulich bezeichneten Angebote sind seit mehr als 10 Jahren bekannt. Anfangs sind sie per Brief oder Fax verschickt worden, mit zunehmender Verbreitung des Internets werden sie fast nur noch per E-Mail versandt.

In den Schreiben wird für die Mithilfe beim Transfer von Millionenbeträgen bis zu 35 Prozent als Belohnung in Aussicht gestellt. Die Gelder stammen angeblich aus Erbschaften von tödlich Verunglückten oder politischen Flüchtlingen, aus unterschlagenem oder blockiertem Firmenvermögen nach politischen Umstürzen.

Durch Bezüge auf tatsächliche politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Ereignisse und die Verwendung offiziell erscheinender Dokumente soll die Glaubwürdigkeit des Angebots unterstrichen werden.

Zunehmend werden auch “Benachrichtigungen” zu angeblichen Gewinnen versandt oder Kontakte auf Grund von Verkaufsanzeigen zu Immobilien oder teuren Fahrzeugen hergestellt. Der angebliche Kaufinteressent leitet bei einer Kontaktaufnahme das Interesse geschickt auf angebliche Geldtransfers um.

Haben Sie einen Kontakt hergestellt, werden vor der angekündigten Auszahlung immer Provisions-, Verwaltungs- oder Versicherungsgebühren oder teure “Geschenke” gefordert. Haben Sie dann Zahlungen geleistet, ergeben sich unvorhergesehen weitere Schwierigkeiten, die nur durch die Zahlung weiterer Beträge beseitigt werden können.

Oft werden außerdem von Ihnen Blankounterschriften oder Ihre Kontodaten gefordert, die dann für gefälschte Überweisungsaufträge oder Einladungsschreiben verwendet werden.

Zu der Auszahlung der versprochenen Millionenbeträge kommt es nie!

Alle vorab gezahlten Beträge sind verloren!

Daher: Antworten Sie nie!

Sollten Sie bereits Zahlungen aufgrund eines solchen Angebots geleistet haben und sich betrügerisch geschädigt fühlen, dann erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer Polizeidienststelle.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de