Sonderreinigung am Kottbusser Tor stärkt die Aufenthaltsqualität und das gemeinsame Verantwortungsgefühl
Pressemitteilung Nr. 267 vom 25.08.2026
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg setzt seine Maßnahmen für mehr Sauberkeit und Aufenthaltsqualität am Kottbusser Tor fort. Am heutigen Dienstag findet eine auf besondere Bereiche ausgerichtete Sonderreinigung statt. Der Einsatz beginnt in der Dresdener Straße und wird anschließend in ausgewählten Bereichen rund um den Kreisverkehr sowie auf der Mittelinsel fortgesetzt. Die Maßnahme wird aus City-Tax-Mitteln finanziert.
Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann: „Ein hochfrequentierter Hotspot wie das Kottbusser Tor braucht Reinigungsfrequenzen, die sich dem tatsächlichen Nutzungsdruck anpassen. Wir wollen einen sauberen und lebendigen öffentlichen Raum für alle. Die heutige Sonderreinigung zeigt, was nötig ist für saubere Kieze. Klar ist dabei: Punktuelle Aktionen reichen nicht. Für mehr Sauberkeit hochfrequentierter Hotspots brauchen wir extra Reinigungen und flexiblere Reinigungsstrukturen. Die Kosten dürfen nicht die Anwohnenden belasten, sondern sollten extra, beispielsweise über eine Verpackungssteuer, finanziert werden.“
Sauberkeit und Aufenthaltsqualität sind wichtige Bausteine für einen lebenswerten öffentlichen Raum. Gleichzeitig lässt sich die Situation am Kottbusser Tor nicht mit einer einzelnen Reinigungsaktion dauerhaft verbessern. Dafür braucht es kontinuierliche Maßnahmen und ein gemeinsames Verantwortungsgefühl von Bezirk, BSR, Wohnungsunternehmen, Gewerbe und weiteren beteiligten Akteuren.
Die Aktion knüpft an das Projekt „Kotti räumt auf“ an. Seit 2025 wurden im Umfeld des Kottbusser Tors verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um Sauberkeit, Ressourcenschonung und Aufenthaltsqualität zu verbessern. Dazu gehörten unter anderem ein nachbarschaftlicher Tausch- und Verschenkmarkt in der Admiralstraße, die Aufstellung von begrüntem Stadtmobiliar zur Klimaanpassung und Verbesserung der Aufenthaltsqualität sowie Zero-Waste-Sensibilisierungsangebote in der Mittelpunktbibliothek am Kottbusser Tor.
Über die lokalen Maßnahmen vor Ort hinaus möchte der Bezirk gemeinsam mit den zuständigen Stellen prüfen, wie die Reinigung des öffentlichen Raums künftig noch stärker am tatsächlichen Nutzungs- und Verschmutzungsdruck ausgerichtet werden kann. Die bestehenden Reinigungsklassen sollten solchen besonderen Belastungen möglichst flexibel Rechnung tragen können. Ziel ist es, dort, wo der öffentliche Raum besonders intensiv genutzt wird, auch angemessen auf die damit verbundenen Anforderungen reagieren zu können.