Totfunde von Wasservögeln im Landwehrkanal

Pressemitteilung Nr. 59 vom 20.02.2026

Derzeit häufen sich Totfunde von Wildvögeln in Berliner Gewässern.

Die Veterinäraufsicht des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg ist die zuständige Behörde, epidemiologische Untersuchungen zu veranlassen. Hierfür werden entsprechende Proben oder auch ganze Tierkadaver zur Untersuchung in das Landeslabor Berlin-Brandenburg verbracht. Dabei ist es ausreichend eine aussagekräftige Stichprobe einer Wildvogelart untersuchen zu lassen, weswegen nicht jeder Tierkadaver einer Untersuchung zugeführt wird.

Vorige Woche haben Veterinär*innen des Bezirksamtes zwei Tiere vom Ufer aus geborgen. Eine Bergung weiterer Tierkadaver war aufgrund der Gefahrensituation für die Bergenden nicht möglich. Die geborgenen Tiere wurden dem Landeslabor Berlin-Brandenburg zur Untersuchung überstellt.

Die bezirkliche Veterinäraufsicht ist dabei für die Bergung von Kadavern aus Berliner Gewässer selbst nicht zuständig, sondern entscheidet lediglich darüber, ob ein Tierkörper hinsichtlich des Vorliegens einer Tierseuche untersucht werden soll oder wie der Tierkörper bei Verzicht auf eine Untersuchung zu beseitigen ist. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU), Fachbereich Gewässerunterhaltung, ist für die Unterhaltung von Gewässern zuständig. In diesem Zusammenhang werden Müll und als Teil des Mülls Kadaver beräumt.

Eine Bergung vom Wasser kann nur vorgenommen werden, wenn das Gewässer entsprechend für die Schifffahrt freigegeben ist.

Der Landwehrkanal wurde bereits am 7. Januar 2026 für die Schifffahrt gesperrt und ist seitdem durchgehend nicht befahrbar. Kadaver, die vom Ufer aus geborgen werden können, werden bei entsprechender Meldung entfernt.

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