Weinlese am Kreuzberg

Annika Gerold bei der Weinlese

Im Viktoriapark begann am Samstag, 26. September, die Lese des Kreuzberger Weins. Freiwillige Helfer*innen ernteten rund 300 Kilo Weißweintrauben und 65 Kilo Rotwein von 495 Reben am Kreuzberg. Das sind ähnliche Erntemengen wie im Vorjahr. Daraus wird ein Berlindeutscher Landwein in rot und weiß hergestellt. Auch Bezirksstadträtin Annika Gerold war dabei.

Weinreben Kreuzberg

Viele der Helfer*innen sind ehemalige Teilnehmer*innen des Volkshochschulkurses „Weinbau in Kreuzberg: Theorie und Praxis im Jahresverlauf“, der auch im kommenden Jahr wieder von der VHS Friedrichshain-Kreuzberg (Kursnummer: FK3.850) angeboten wird.

Winzer Hannes Lewerenz, der die Kreuzberger Reben betreut, stellt einen höheren Öchsle-Wert als im Vorjahr fest. Aufgrund des höheren Zuckergehalts sei von einem süffigeren Wein auszugehen.
Beim Weinanbau wird auf Pflanzenschutz verzichtet, sondern nur mit pflanzenstärkenden Mitteln gearbeitet. Die größte Herausforderung für die Pflanzen ist der echte Mehltau. Noch in diesem Jahr sollen drei Reihen Rotweinreben gerodet und durch pilzwiderstandsfähige Reben ersetzt werden.

Weinlese am Kreuzberg

Den Grundstein für den heute auf dem Kreuzberg angebauten Wein legte 1968 die Kreuzberger Partnerstadt Wiesbaden, die dem Bezirk fünf Rebstöcke der Sorte Riesling vom Neroberg schenkte. In den Jahren 1971 und 1973 stifteten der ebenfalls partnerschaftlich verbundene Kreis Bergstraße 25 Rebstöcke und 1975 die Partnerstadt Ingelheim am Rhein 20 Rebstöcke der Sorte Blauer Spätburgunder.

Gegen Spende kann bei hofgrün in der Methfesselstraße 10 und im FHXB-Museum in der Adalbertstraße 95A abgeholt werden.

Weiteres aus dem Straßen- und Grünflächenamt

Eine Frau mit lockigem, schulterlangem Haar steht neben gelben Holzbänken und -tischen im Freien. Sie trägt ein ärmelloses schwarzes Oberteil und einen langen Rock mit vertikalen Streifen in Blau, Grün und Lila. Im Hintergrund sind dichte, grüne Bäume und Sträucher zu sehen. Die Szene wirkt sommerlich und freundlich.

Anne Mehl: Wer mit ihr durch den Kiez läuft, sieht die Stadt mit anderen Augen

Wer mit Anne Mehl durch Friedrichshain-Kreuzberg läuft, sieht plötzlich Dinge, an denen andere vorbeigehen. Die Fußverkehrsplanerin entdeckt überall Ideen für lebenswertere Straßen und Plätze. Weitere Informationen

Carlotta Daab und Elisabeth Moch leiten die Kampagne Xhain gärtnert

Gemeinschaftlich gärtnern in Friedrichshain-Kreuzberg

Die Koordinierungsstelle Gemeinschaftliches Gärtnern stärkt mit „Xhain Gärtnert“ das urbane Gärtnern in Friedrichshain-Kreuzberg. Über Beet-Patenschaften, Beratung und Vernetzung fördert sie mehr Stadtgrün, Nachbarschaftsengagement und den sozialen Zusammenhalt im Bezirk. Weitere Informationen

Eine Person mit kurz geschnittenem, dunklem Haar und Brille sitzt auf einer Holzbank mit gelben Metallstreben. Sie trägt einen dunklen Trainingsanzug und hat die Hände locker im Schoß gefaltet. Im Hintergrund stehen weitere Holzbänke und dichte grüne Bäume.

Tommy Miska im Spielplatzrevier: „Irgendwo ist immer eine Schraube locker“

Schrauben festziehen, Spielgeräte prüfen, Schäden reparieren: Tommy Miska sorgt im Spielplatzrevier dafür, dass die Spielplätze in Friedrichshain-Kreuzberg sicher bleiben. Ein Einblick in handwerkliche Arbeit im Bezirk. Weitere Informationen