Unterstützung für wohnungslose Menschen: Besuch der Wärmestube in Berlin-Kreuzberg
Bild: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Nach dem Besuch der Wärmestube des AWO-Kiezcafés in der Petersburger Straße 92 in Berlin-Friedrichshain, hat die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Sozialstadträtin Regine Sommer-Wetter am Donnerstagnachmittag die Wärmestube der Bürgerhilfe e.V. (KUBUS e.V.) in der Cuvrystraße 11-12 in Berlin-Kreuzberg besucht.
Die Wärmestube in der Cuvrystraße 11 liegt im kreuzberger Wrangelkiez und bietet Platz für etwa 60 Gäste. Hier gibt es warme Getränke und Speisen für wohnungslose Menschen. Das umfangreiche Angebot umfasst neben einer Kleiderkammer und Dusche auch Sozial-Beratungsangebote, sowie Unterstützung bei Behördenangelegenheiten und die Möglichkeit einer Meldeadresse. Die Einrichtung gibt es bereits seit Anfang der 90er Jahre, musste jedoch 2008 nach der Kündigung des Hauseigentümers von der Wrangelstraße in seine heutige Räumlichkeit in der Cuvrystraße umziehen. Als Verein Bürgerhilfe e.V. in Berlin-Kreuzberg gegründet, werden Menschen in derart schwierigen Lebenssituationen schon seit über 30 Jahren unterstützt.
Im Gespräch mit der Leiterin der Wärmestube, Patricia Jaufmann, dem stellv. Einrichtungsleiter und Sozialarbeiter Tamir Wallach, der Sozialarbeiterin Agnes Wagner und dem Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit von KUBS e.V., Gernot Zessin, tauschte sich Regine Sommer-Wetter zu den Bedarfen der Gäste, der Situation der Einrichtung und des Trägers sowie den Angeboten und aktuellen Herausforderungen im Rahmen der Kältehilfe aus. Auch die voranschreitende Digitalisierung der Behörden wurde thematisiert, da diese beispielsweise die Antragstellung für viele ihre Klientel erschwert.
Aktuell arbeiten drei hauptamtliche Kolleg*innen in der Wärmestube, die die tägliche Arbeit leisten und einige ehrenamtlich engagierte Menschen, die selbst in prekären Lebenslagen stecken. Die Wärmestube ist Montag, Donnerstag und Freitag zwischen 12 und 16 Uhr sowie Dienstag zwischen 16 und 20 Uhr geöffnet. Es kommen täglich rund 60 bis 80 Gäste.