Das Projekt wird von der Young Social Innovation gUG (haftungsbeschränkt) getragen und in enger Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Partner Berlin College for Business and Technology GmbH, dem Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg, der Jugendberufsagentur Friedrichshain-Kreuzberg, dem Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg sowie weiteren wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Expert*innen umgesetzt.
Zentrale Grundlage ist ein partizipativer Entwicklungsprozess: Statt fertige Lösungen vorzugeben, werden die Perspektiven, Bedürfnisse und Ideen der Jugendlichen aktiv einbezogen.
Methodisch integriert das Entwicklungsprojekt Kiez Connection Co-Creation-Ansätze, Peer-Formate sowie praxisnahe Workshops in eine umfassende Umfeldanalyse. Ziel ist es, herauszufinden, welche Angebote junge Menschen tatsächlich erreichen – und wie diese nachhaltig im Bezirk verankert werden können.
Kiez Connection: Neue Räume für Teilhabe und Perspektiven junger Menschen in Friedrichshain-Kreuzberg
Bild: ©Berlin College | Fotograf: Lucky (Malavath Narendhar)
Wie können junge Menschen im Kiez besser erreicht, gestärkt und in ihrer Zukunftsorientierung unterstützt werden? Mit dem neuen Entwicklungsprojekt Kiez Connection startet in Friedrichshain-Kreuzberg ein innovativer Ansatz, der genau hier ansetzt: niedrigschwellig, analog und gemeinsam mit den Jugendlichen selbst.
Kiez Connection richtet sich an junge Menschen im Alter von 16 bis 19 Jahren, insbesondere aus sozial herausfordernden Lebensverhältnissen. Ziel des Projekts ist es, analoge Begegnungsräume und Formate zu entwickeln, in denen Jugendliche soziale Teilhabe praktisch erleben, ihre Selbstwirksamkeit stärken und erste Zugänge zur beruflichen Orientierung finden können – ohne Leistungsdruck und ohne formale Hürden.
Über die individuelle Stärkung hinaus zielt Kiez Connection bewusst auf eine langfristige gesellschaftliche Wirkung: Junge Menschen sollen erfahren, dass ihre Stimmen zählen und dass sie ihr unmittelbares Umfeld aktiv mitgestalten können. Durch partizipative Formate, gemeinsame Entscheidungsprozesse und das Erleben von Mitverantwortung werden demokratische Grundhaltungen praktisch erfahrbar gemacht. Demokratiebildung findet dabei nicht abstrakt, sondern im Alltag der Jugendlichen statt – im Kiez, im Austausch miteinander und im gemeinsamen Handeln.