Bezirksbürgermeisterin besucht Bahnhofsmission
Friedemann Müller, Silvia Härle, Clara Herrmann, Svenja Schulte
Bild: Sara Lühmann
Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann besuchte am Mittwochnachmittag, 4. Februar, die Bahnhofsmission am Ostbahnhof in Friedrichshain. Die von IN VIA (Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin gGmbH) betriebene Bahnhofsmission ist die älteste Deutschlands.
Sie wurde 1894 wird am damaligen Schlesischen Bahnhof gegründet. Das ursprüngliche Ziel war es, vom Land in die Stadt gereisten Frauen und Mädchen Schutz vor Ausbeutung und Missbrauch zu bieten.
Im Gespräch mit dem Leiter der Bahnhofsmission, Friedemann Müller, der Sozialarbeiterin Silvia Härle und der kaufmännischen Leitung, Svenja Schulte, tauschte sich Clara Herrmann zu den Angeboten und Herausforderungen aus.
Aktuell arbeiten fünf hauptamtliche Kolleg*innen in der Bahnhofsmission, die die täglichen Schichten leiten und mit über 30 Ehrenamtlichen gemeinsam den Betrieb an 365 Tagen im Jahr aufrecht halten. Für ihre Arbeit ist die Bahnhofsmission auf Kaffee-, Tee- und Lebensmittelspenden angewiesen, die an die Gäste ausgegeben werden. Die Bahnhofsmission ist täglich zwischen 8.30 und 12 Uhr sowie 14 und 16 geöffnet. Täglich kommen rund 150 Gäste.
Die Räumlichkeiten werden miet- und nebenkostenfrei von der Deutschen Bahn gestellt. Gern würde sich die Bahnhofsmission räumlich vergrößern, um ihre Angebote zu verbessern und mehr Lagerfläche zur Verfügung zu haben .