Zwischen Wintersport und Wakeboard: Besuch bei „Der Berg Ruft – Boarderline“

Das Team von „Der Berg Ruft – Boarderline“ gemeinsam mit dem Besuch aus dem Rathaus

Das Team von „Der Berg Ruft – Boarderline“ gemeinsam mit dem Besuch aus dem Rathaus

Am 6. Mai 2026 besuchte Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Unternehmensbesuche eines der größten Sportfachgeschäfte der Stadt: Auf 500 Quadratmetern Loftfläche bieten bis zu zehn Mitarbeitende des Unternehmens „Der Berg Ruft – Boarderline“ in Kreuzberg neben Wintersportartikeln und einer eigenen Werkstatt auch eine große Auswahl für Wanderfreund*innen sowie Wakeboardliebhaber*innen.

Gemeinsam mit Sara Renner von der bezirklichen Wirtschaftsförderung und Rolf Hempel vom Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein (FKU) informierte sie sich über aktuelle Branchentrends und Veränderungen im Wintersportgeschäft.

Seit November 2004 betreiben die beiden Inhaber Bernd Habermann und Holger Wagenfeldt ihr Geschäft in neuen Räumlichkeiten in der Schlesischen Straße 26. Geschäftsführer Holger Wagenfeldt lacht, als er erklärt, dass der Name des Geschäfts nichts mit dem Kreuzberg zu tun habe: „Der Laden wurde tatsächlich in Neukölln gegründet! Damals,1987, haben wir in Neukölln Ski-Ausrüstungen verkauft und vermietet.“

Boards soweit das Auge reicht

Boards soweit das Auge reicht

Ski- und Snowboard-Spezialist*innen

So fing alles an. Mit wachsender Stammkundschaft und einem erweiterten Sortiment – von Sportgeräten bis hin zu Schuhen und Kleidung – zog „Der Berg Ruft – Boarderline“ später nach Kreuzberg. „Wir brauchten mehr Platz, den wir in der Köpenicker Straße 9 fanden. Jetzt sind wir aber seit über 20 Jahren hier in der Schlesischen Straße.“

Als gebürtiger Berliner wurde ihm das Skifahren durch seine Familie praktisch in die Wiege gelegt: „Das waren wilde Zeiten. Selbst an meiner Schule wurden Skireisen nach Österreich als Klassenfahrten angeboten.“ Damals habe es noch richtige Winter und vor allem viel Schnee gegeben. „Wintersport war üblich – und kaum unter zwei Wochen machbar. Inzwischen mangelt es in den tieferen Lagen überall am Schnee, und die Skipässe sind kaum noch bezahlbar.“

Und trotzdem: „Unsere Kunden schätzen unser breites Angebot an Markenartikeln, hochwertigem Zubehör und unseren Service.“ Die Mitarbeitenden sind allesamt Ski- und Snowboard-Spezialist*innen und kennen sich bestens mit den Materialien aus – auch für Aktivitäten wie Wandern oder Wakeboarden im Sommer.

Ein Mitarbeiter, der gerade die Kasse prüft, strahlt und sagt: „Wir haben hier jeden Tag Bock auf Skifahren. Alles, was wir anbieten, haben wir selbst ausprobiert – wir wissen, wovon wir reden.“ Regelmäßig bietet das Unternehmen Testtage für interessierte Wasser- und Wintersportler*innen an. „Im Umfeld von Berlin gibt es mehrere Wassersportanlagen, auf denen getestet werden kann. Und wem es gefällt, kann bei uns direkt das passende Board kaufen. Unter dem Namen Boarderline sind wir Berlins bekanntester Snowboard- und Wakeboard-Shop.“

Bis zu zehn Mitarbeitende bieten auch eine große Auswahl an Wassersportzubehör an

Sortiment vom Einsteiger- bis zum Profibereich

So finden zwei Konzepte ihren Platz auf der großen Fabriketage. Holger Wagenfeldt erklärt: „Wenn der Winter kommt, haben wir viel zu tun. Skier, Skischuhe und Bindungen werden geprüft und in unserer Werkstatt aufbereitet. Zudem beraten wir bei Helmen, passen Skischuhe individuell an und führen auch Ausrüstungen für die Lawinensicherheit.“

Ein Profi-Allrounder in Sachen Outdoorsport zwischen Ausbildungsbürgeramt und Flutgraben: „Wer zu uns kommt, weiß warum – wir konzentrieren uns auf spezialisierte Marken, die nicht überall zu finden sind.

Gleichzeitig reicht unser Sortiment vom Einsteiger- bis zum Profibereich. Neben Verkauf und umfassender Beratung spielt der Service eine zentrale Rolle. Unser Maschinenpark ist so ausgestattet, dass wir auch schnellen Sofortservice bieten können. Das macht uns in Berlin einzigartig.“