Mit dem Fahrradplan („Mission Vélo“) der Stadt Paris werden für den Zeitraum von 2021 bis 2026 insgesamt 250 Millionen Euro für eine fahrradfreundliche Stadt eingesetzt, darunter 180 Kilometer zusätzliche Radwege und 130.000 neue Fahrradparkplätze. Der Fahrradplan ist fester Bestandteil der Pariser Mobilitätswende, indem er das Radfahren in der französischen Metropole sicherer und den Verzicht aufs Auto im Alltag immer attraktiver macht.
Neben privaten Fahrrädern steht den Menschen in der Pariser Metropolregion, die aus der Hauptstadt und ihren Vororten (banlieus) besteht, auch ein großer Fuhrpark an städtischen Leihrädern zur Verfügung. Die Fahrräder (mit und ohne Elektroantrieb) können im gesamten Stadtgebiet und der Umgebung an festen Stationen ausgeliehen und abgestellt werden.
Nur rund ein Drittel der Haushalte in der französischen Hauptstadt mit etwa zwei Millionen Einwohner*innen hat ein Auto. Ein Anwohnerparkausweis kostet dort neun Euro in der Woche. Seit 2001 hat der Autoverkehr nach Aussagen der Stadtverwaltung um 50 Prozent abgenommen.