Anfassen erwünscht! – Planet Modulor als kreatives Kreuzberg-Erlebnis

Planet Modulor-Betriebsleiterin Britta Michel (li.) mit Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann und Geschäftsführer Georg Pfefferkorn während des Rundgangs

Planet Modulor-Betriebsleiterin Britta Michel (li.) mit Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann und Geschäftsführer Georg Pfefferkorn während des Rundgangs

Im Rahmen regelmäßig stattfindender Betriebsbesuche radelte Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann am vergangenen Mittwoch, den 8. Januar, zum Unternehmen Planet Modulor GmbH am Kreuzberger Moritzplatz.

Aus erster Hand informierte sie sich bei der Betriebsleiterin Britta Michel und den beiden Geschäftsführern Michael Harnacke und Georg Pfefferkorn über die Struktur des Unternehmens, die Standortbedingungen und Zukunftspläne der Firma.

Im Sommer 2011 eröffnete Planet Modulor als Großhändler für anspruchsvolle Materialien das Ladengeschäft im Aufbauhaus. Auf zwei Etagen, etwa 11.000 Quadratmetern, finden sich heute mehr als 40.000 Artikel für den Architekturmodellbau und Kreativbedarf. Das Kaufhaus und auch der Onlineshop haben sich als eine wichtige Inspirationsquelle für kreativ Schaffende wie auch Bastelliebhaber*innen bestätigt.

Planet Modulor ist Arbeitgeber von 165 Mitarbeiter*innen im Kreuzberger Aufbauhaus und für zwölf weitere Mitarbeiter*innen, die außerhalb von Kreuzberg den Bereich Möbellogistik betreuen. Als verlässlicher Partner zeigt sich der Bastelriese für alle anderen Gewerbe, die sich ebenfalls in der Location angesiedelt haben. So finden sich in nächster Nähe unterschiedliche Partner aus Handel und Dienstleistung, die ins Gesamtkonzept passen.

Mehr als 40.000 Artikel

Geschäftsleiterin Britta Michel: „Anfassen ist hier erwünscht. Mehr als 40.000 Artikel und eine erlesene Möbelkollektion laden zu einer kreativen Reise über zwei Etagen ein.“ Seit Anfang an dabei, kennt sie das Geschäft wie ihre eigene Westentasche. So führt sie im Blitztempo mit vielen Hinweisen auf Nachhaltigkeit und besondere Materialien in den Auslagen durch die gut besuchten Gänge der Räumlichkeit.

Ein Stopp im Showroom der Möbelabteilung: Regional und unter fairen Bedingungen hergestellt glänzen die schnörkellosen Tische und Stühle in frischen Farben. Seit 2013 entwickelt Modulor eine eigene Tischserie. Als Büromöbel aber auch als Ess- oder Konferenztisch. Ein guter Start für das inzwischen sehr vielseitige Möbelsortiment. Auch hier gilt: „Unbedingt anfassen, probesitzen und solange mit den einzelnen Bau-Elementen und Farben spielen, bis das perfekte Möbelstück vor einem steht.“

Im weiteren Gespräch, hinter den Kulissen und von der belebten Backoffice-Atmosphäre abgetrennt in einem Konferenzraum, sprechen die beiden Geschäftsführer über ihre Pläne. Klar, die allgemeine Konsumflaute ziehe nicht spurlos an Planet Modulor vorüber, doch habe sich das Haus rechtzeitig um einen Online-Shop gekümmert, der besonders in Zeiten der Pandemie einiges abgefedert habe. Zudem passe man das Sortiment laufend auf die neuesten Bedürfnisse und Kundenwünsche an.

Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann (li.), Planet Modulor-Geschäftsführer Georg Pfefferkorn und Betriebsleiterin Brittal Michel (re.) im Showroom der Möbelabteilung

Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann (li.), Planet Modulor-Geschäftsführer Georg Pfefferkorn und Betriebsleiterin Brittal Michel (re.) im Showroom der Möbelabteilung

Familien-Event Planet Modulor

Georg Pfefferkorn:„Online-Käufe erfolgen in der Regel geplant, meistens nach einem Preisvergleich, und dann wird genau das bestellt, was gewünscht wird.“ Viel, viel verlockender und auch erfüllender sei jedoch ein Besuch im Haus. Denn: „Wenn unsere Kunden all die schönen praktischen Materialien sehen, kommen sie auf neue Ideen. So ein Rundgang inspiriert für Neues.“

Ebenfalls weit entfernt von einem Händler-Frust berichtet auch Geschäftsführer Michael Harnacke begeistert davon, dass besonders Familien bei Modulor voll auf ihre Kosten kämen. „Wir beobachten oft, dass Familien mit ihren Kindern gemeinsam einen Besuch bei uns als willkommenen Event erleben. Da wollen wir künftig noch mehr Möglichkeiten anbieten.“

So stünde auch der Wunsch nach Expansion immer wieder im Raum. „Wir sind sehr offen, auch für andere Städte, gern auch im Ausland.“ Doch müsse es ein besonderes Gebäude sein, ein besonders anregendes Umfeld. Mindestens so besonders, wie Planet Modulor als Handelspartner eben auch sei.