So wurde zum Beispiel im Rahmen des Projekts „Förderung der Kiezidentität“ die Entwicklung und der Druck einer Kiezkarte als Idee eingebracht, genehmigt und abgeschlossen. Das Ergebnis: eine handliche, überschaubare Karte des näheren Umfelds, die auch anhand von Symbolzeichnungen genaue und wichtige Standorte im Kiez anzeigt. Oder der jährliche Fotokalender, der in den letzten Monaten von Schüler*innen der Otto-Wels-Grundschule in der Alexandrinenstraße fotografiert wurde. Anwohner*innen haben an einem gemeinsamen Aktionstag die Motive per Abstimmung ausgewählt, so dass auch für das kommende Jahr 2025 ein vielfältiger Kalender zur kostenlosen Abholung bereitliegt, in dem sich alle Betrachter aus dem Kiez wiederfinden.
Während der Quartiersrat aktiv an der Gestaltung des Zusammenlebens und des Lebensumfelds beteiligt ist, und sich mit Grundproblemen sowie Hemmnissen der Gebietsentwicklung auseinandersetzt, entscheidet die Aktionsfondsjury bei der Auswahl von Aktionen in und für die Nachbarschaft. Die Aktionsfondsjury entscheidet, welche Aktion am besten dafür geeignet ist, die Nachbarschaft zu bereichern und dazu motiviert, sich selbst für ein belebtes Umfeld einzusetzen.
Wichtig sei in jedem Fall, dass der Nutzen für die Gemeinschaft in der Nachbarschaft gegeben sei. Aber es werde auch darauf geachtet, dass mit der Umsetzung einer Idee gleichzeitig die Stadtteilkultur belebt werde, oder auch Traditionen aufrechterhalten werden können. So würden zum Beispiel Sport- und Kinderfeste gefördert, aber auch der Adventsmarkt, der einmal im Jahr direkt vor der Tür stattfindet.