Projektmanager Peter Bastian erklärt: „Wir haben verschiedene Szenengruppen vorgeschlagen, sodass die Schüler*innen sich etwa in die Lage von Reinigungskräften, Forscher*innen, billigen Arbeitskräften, der Küchencrew oder in die Position einer Reiseagentur versetzen und reflektieren konnten, welche SDGs ihre Gruppe betreffen.“
Was bedeutet Nachhaltigkeit, wenn Konsum, Luxus und Arbeitsleistung aufeinanderprallen? Das Ensemble bringt diese Frage mit viel Kreativität und kritischem Geist auf die Bühne. Ob schillernd als Animateurin, kritisch als Forscher*in oder pragmatisch als unterbezahlte*r Küchenmitarbeiter*in: Die Perspektiven sind vielschichtig, die Antworten erschreckend offen.
„Ich hätte nie gedacht, dass wir so ein großes Thema auf so persönliche Weise zeigen können. Es war ein gutes Gefühl, gehört zu werden – und vielleicht auch was zu verändern“, sagte eine Schülerin im Anschluss an die Vorführung.
Wiebke Borgwardt, Pädagogin und Leiterin der Schauspiel-AG am Leibniz-Gymnasium: „Mit viel Interesse für das Thema Nachhaltigkeit haben die Akteur*innen an diesem Stück gearbeitet. Ihre Kreativität und ihre Freude am Spiel machen die Szenen einfach besonders. Gemeinsam vor Publikum zu stehen und ihre wochenlangen Vorbereitungen zeigen zu können, hat Aufregung und Vorfreude deutlich gesteigert.“