Informationsstand zum Equal Pay Day in Friedrichshain-Kreuzberg: Eine wichtige Aktion für Entgeltgleichheit und Chancengleichheit

Romana Wittmer, Beauftragte für Gute Arbeit im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Ulrike Spieler, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Jobcenter und die bezirklliche Gleichstellungsbeauftragte Jamile da Silva e Silva

Romana Wittmer, Beauftragte für Gute Arbeit im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Ulrike Spieler, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Jobcenter und die bezirklliche Gleichstellungsbeauftragte Jamile da Silva e Silva

Am vergangenen Freitag fand der Informationsstand des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg anlässlich des Equal Pay Days in der East Side Mall großen Anklang. Viele interessierte Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich über geschlechtsspezifische Ungerechtigkeiten in der Entlohnung und Sorgearbeit zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Zahlreiche Informationsmaterialien wurden verteilt, und es fanden anregende Diskussionen statt.

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Gender Pay Gap, der 2023 in Deutschland 18 Prozent betrug. Mittlerweile wurden die Zahlen für 2024 veröffentlicht, und der Gender Pay Gap ist gesunken – auf 16 Prozent! Das ist nach wie vor zu viel zu viel. Diese Ungerechtigkeit wirkt sich nicht nur im Arbeitsalltag aus, sondern auch später im Rentenbezug.

Anlässlich des Equal Pay Day informierten die Beauftragte für Gute Arbeit im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg sowie die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks über die Zusammenhänge von Lohnungleichheit, Entgeltdiskriminierung und der ungleichen Verteilung von Sorgearbeit.

Viele interessierte Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich über geschlechtsspezifische Ungerechtigkeiten in der Entlohnung und Sorgearbeit zu informieren und ins Gespräch zu kommen.

Viele interessierte Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich über geschlechtsspezifische Ungerechtigkeiten in der Entlohnung und Sorgearbeit zu informieren und ins Gespräch zu kommen.

„Weil es sich lohnt – Entgelttransparenz jetzt!“

Unter dem Motto „Weil es sich lohnt – Entgelttransparenz jetzt!“ wurde der Fokus auf den Zusammenhang von Lohntransparenz und dem Gender Pay Gap gelegt. Mangelnde Transparenz führt dazu, dass Lohnunterschiede oft unsichtbar bleiben.

Es wurde thematisiert, wie Stereotypisierung,
Diskriminierung und fehlende Entgelttransparenz zusammenhängen und wie Entgelttransparenz diesen Herausforderungen entgegenwirken kann.

Arbeitnehmer*innen in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten haben das Recht, zu erfahren, nach welchen Kriterien und Verfahren sie bezahlt werden.

Die Beauftragte für Gute Arbeit empfiehlt daher, das Auskunftsrecht nach dem Entgelttransparenzgesetz aktiv zu nutzen.

Für weiterführende Informationen und Beratungen stehen die Ansprechpartnerinnen im Bezirk zur Verfügung:

  • Ulrike Spieler, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg
  • Romana Wittmer, Beauftragte für Gute Arbeit im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Weitere Informationen zum Equal Pay Day finden Sie hier.

Es bleibt viel zu tun, aber jeder Schritt zählt für eine gerechtere Arbeitswelt!