Faires Adventsfrühstück im Mehrgenerationenhaus Gneisenaustraße

Rund 30 Teilnehmende trafen sich zum fairen Frühstück und anschließendem Workshop im Mehrgenerationenhaus Gneisenaustraße

Rund 30 Teilnehmende trafen sich zum fairen Frühstück und anschließendem Workshop im Mehrgenerationenhaus Gneisenaustraße

Beim fairen Adventsfrühstück im Mehrgenerationenhaus Gneisenaustraße kamen am 19. Dezember rund 30 Teilnehmende zu einem besonderen vorweihnachtlichen Vormittag zusammen – passend zum Engagement von Friedrichshain-Kreuzberg als Fairtrade-Bezirk.

In gemütlicher Atmosphäre wurde ab 11 Uhr ein Buffet mit fair gehandelten und Bio-Produkten eröffnet, das Raum für Begegnung, Gespräche und kritische Fragen zu globaler Gerechtigkeit bot. Während des Frühstücks standen nicht nur der Genuss, sondern auch die Geschichten hinter Kaffee, Kakao, Zucker und weiteren Produkten im Mittelpunkt – von den Anbaubedingungen über gerechtere Bezahlung bis hin zu den Strukturen des Welthandels.

Workshop zu den Themen fairer Handel und globale Vermögensverteilung

Ab 12 Uhr luden die Bildungsreferent*innen zu einem offenen Workshop ein, der von Teammitgliedern des Weltladens Sophiefair geleitet wurde. Im Fokus standen zentrale Themen des fairen Handels wie globale Vermögensverteilung, die Situation im Kakaoanbau und die Arbeitsbedingungen in der Zuckerindustrie. In Kleingruppen und im Plenum setzten sich die Teilnehmenden mit der Frage auseinander, wie Konsumentscheidungen, politische Rahmenbedingungen und solidarisches Handeln zusammenhängen und welche Handlungsspielräume es im Alltag gibt.

Im Fokus: zentrale Themen des fairen Handels

Im Fokus: zentrale Themen des fairen Handels

Im Fokus: zentrale Themen des fairen Handels

Das Adventsfrühstück machte deutlich, wie wichtig Räume sind, in denen Information, Austausch und konkrete Praxis des fairen Handels zusammenkommen.

Durch das gemeinsame Essen, das bewusste Kennenlernen der Produkte und die gemeinsame Reflexion wurde erfahrbar, dass solidarische Werte wie Fairness, Verantwortung und Mitmenschlichkeit nicht abstrakt bleiben müssen, sondern im eigenen Einkaufsverhalten und im Engagement vor Ort lebendig werden können. Viele Teilnehmende äußerten ihre Freude über diese Form der Wertschätzung kurz vor Weihnachten und nahmen Impulse mit, wie sie sich auch über den Advent hinaus für gerechtere Lieferketten und nachhaltigen Konsum einsetzen können.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln
des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).