Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann hat am Mittwoch, den 2. April, die Gartenarbeitsschule in Friedrichshain besucht. Die Gartenarbeitsschule im Laskerkiez ist ein außerschulischer Lernort für Kita-Kinder und Schüler*innen. Berlinweit gibt es 15 Gartenarbeitsschulen, die auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken. Unter pädagogischer Anleitung wird im Schulgarten gesät, gepflanzt, gepflegt und geerntet. Die Kinder und Jugendlichen lernen in den Gärten, Lebensmittel lokal, saisonal und nachhaltig zu produzieren. Die Bäume, Sträucher und bepflanzte Beete sorgen in heißen Stadtsommern in der dicht besiedelten Innenstadt für wohltuenden Schatten, gute Luft und angenehmere Temperaturen. Schulgärten leisten somit einen wichtigen Beitrag zu Klimabildung, Klimaanpassung und Klimaschutz in Berlin.
Die Friedrichshainer Gartenarbeitsschule verfügt über eine Teichanlage mit Schildkröten und Mandarinenten, einen Weingarten, eine Holzwerkstatt, eine Wollstube, einen Fühlpfad, Kaninchen und Bienenstöcke. Eine tierische Besonderheit ist der Kaiman Elvis, der seit Jahrzehnten dort lebt. Der Legende nach war Elvis ein Geschenk von Fidel Castro an Erich Honecker.