Ihr Weg in die Verwaltung begann während der Corona-Pandemie. Im Dezember 2020 startete sie als ungelernte Kraft bei der Corona-Hotline. Rückblickend sagt sie: „Als ich angefangen habe, bei der Corona-Hotline zu arbeiten, habe ich gemerkt, wie bunt und divers dieses Team ist und wie es auch den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg repräsentiert. Ich fand es total cool zu entdecken, dass Verwaltung eben nicht super zugeknöpft, langweilig, steif und grau ist, sondern total bunt sein kann. Das hat mich motiviert, dieses Studium anzufangen und dauerhaft in der Verwaltung zu arbeiten.“
„Verwaltung kann auch bunt sein“: Warum sich Marie, Nicolas und Sandra für das Duale Studium Öffentliche Verwaltung entschieden haben
Marie, Nicolas Paulin und Sandra haben sich für das Duale Studium Öffentliche Verwaltung entschieden. Ihnen gefällt unter anderem die Vielfalt der Menschen in der Verwaltung.
Bild: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Marie sitzt an ihrem Schreibtisch im Gesundheitsamt Friedrichshain-Kreuzberg und ist froh über eine Entscheidung, die sie vor ein paar Jahren getroffen hat: das Duale Studium Öffentliche Verwaltung. „Besonders gut gefallen hat mir im Studium strukturell, dass ich mich rein aufs Lernen konzentrieren konnte. Das war mein Job. Und trotzdem habe ich die ganze Zeit Geld verdient und musste mir keine Sorgen machen, dass ich nicht über die Runden komme. Diese Verzahnung von Theorie und Praxis hat super gut funktioniert“, erzählt die heute 24-Jährige.
Seit dem 1. April 2025 arbeitet Marie im Bereich Infektionsschutz, umweltbezogener Gesundheitsschutz und Katastrophenschutz. Kurz zuvor hatte sie ihr duales Studium erfolgreich abgeschlossen. Dass Marie schon während des Studiums gelernt hat, sich selbstständig in Gesetze und Vorschriften einzuarbeiten, hilft ihr jetzt täglich. Sei es bei der Umsetzung des Masernschutzgesetzes oder beim nachhaltigen Rattenmanagement im Bezirk: Marie kennt die Schnittstelle zwischen medizinischem Fachpersonal, Verwaltung und rechtlicher Umsetzung.