Chloé: „Wir haben gemeinsam Deutsch gelernt mit dem Ziel, hier in Deutschland eine Arbeit zu finden. Dieser Kurs, die Power meiner Mitschüler hat mich dazu inspiriert, aus jedem einzelnen fotografisch das Beste herauszuholen. Wir haben viel Zeit, in einer besonderen Situation gemeinsam verbracht. Wir kennen uns sehr gut, so fiel es mir leicht, in jedem das Besondere zu sehen, und auch festzuhalten.“
Schnell schmiedete die Gruppe einen Plan. Denn, wenn sie einen Schulfreund fotografiert, könnte sie ebenfalls die anderen an dieser wichtigen Station ihres Lebens in Szene setzen. Sofort waren alle Teilnehmenden Feuer und Flamme. „Doch wie machen wir das? Wer kann bei den Kosten unter die Arme greifen? Wo können und dürfen wir ein mobiles Fotostudio aufbauen?“ Die Fotografin fasste sich ein Herz, sprach mit ihrer Kursleiterin Gesche Elsholz.
Gesche Elsholz: „Das ist eine sehr schöne Idee, die ich in jeder Hinsicht unterstützt habe. Die Planungen fanden nach dem normalen Unterricht statt. Es war eine Freude, unsere Teilnehmer*innen dabei zu sehen, wie sie diesen besonderen Augenblick ihres Lebens festhalten wollen.“
Auch Peter Lattermann, Leiter des Programmbereichs „Kultur und Gestalten“, unterstützte das Projekt sofort: „Selbstverständlich bot ich jede Form der Hilfe und Unterstützung an. In unserer Aula wurde vorrübergehend für drei Tage ein Foto-Studio errichtet, mit viel Licht und Technik, die wir hier im Haus haben. Wir haben alles getan, damit es ein Erfolg wird!“