Polizei bittet um Hinweise nach schwerem Ereignis im Tiergarten

 
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.

Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:

Zum Hinweisportal

Steinwurf auf Funkwagen

Polizeimeldung vom 04.05.2020

Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 1084

Unbekannte warfen in der vergangenen Nacht in Kreuzberg einen Pflasterstein in Richtung einer Funkwagenbesatzung, der das Dach und Blaulicht des Einsatzwagens traf und beides beschädigte. Nach bisherigen Ermittlungen standen Kräfte des Polizeiabschnitts 52 zum Zeitpunkt des Steinwurfs gegen 23.30 Uhr in der Graefestraße in unmittelbarer Nähe des Funkwagens, um eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz aufzunehmen.
Die Einsatzkräfte waren ursprünglich wegen eines unzulässigen Lärms von zwei Tatverdächtigen im Alter von 19 und 20 Jahren in die Graefestraße gerufen worden. Nach Abschluss der Sachverhaltsaufnahme begaben sich die beiden Tatverdächtigen zu zwei weiteren Männern im Alter von 21 und 22 Jahren. Die vier Männer hielten auch nach entsprechender Aufforderung durch die Einsatzkräfte den Mindestabstand nicht ein und erhielten daraufhin die Ordnungswidrigkeitenanzeige. Da der Mann im Alter von 21 Jahren zunächst die Angaben seiner Personalien verweigerte und kein Ausweisdokument vorlegen konnte, sollte er zur Identitätsfeststellung zum Polizeiabschnitt gebracht werden. Zum Zeitpunkt des Steinwurfs befand er sich deshalb im Funkwagen. Auf dem Weg zum Abschnitt beleidigte er die eingesetzten Beamten. Nach Abschluss der Identitätsfeststellung wurde der Mann entlassen.
Die Einsatzkräfte fertigten neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz und unzulässigen Lärms unter anderem Strafanzeigen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Die Ermittlungen dauern an.