Festnahme nach Kokain-Handel

Polizeimeldung vom 20.02.2020
Charlottenburg-Wilmersdorf

Nr. 0435
Gestern Mittag nahmen Polizeikräfte des Abschnitts 24 einen Mann in Charlottenburg fest. Nach einem Hinweis zu einem mutmaßlichen Drogenhandel geriet der 57-jährige Tatverdächtige ins Visier der zivilen Einsatzkräfte, die gegen 13.10 Uhr beobachteten, wie der Mann zum Karl-August-Platz ging und einem dort wartenden 35-jährigen Mann etwas im Austausch übergab. Danach trennten sich die beiden Männer. Zwei der eingesetzten Polizeikräfte entschlossen sich den 35-Jährigen zu überprüfen, der sich der Kontrolle zu entziehen wollte und deshalb von den Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Bei dessen Durchsuchung fanden die Polizeibeamten zwei Tütchen mit weißem Pulver, bei dem es sich augenscheinlich um Kokain handelte. Bei einer anschließenden Überprüfung des mutmaßlichen Drogenhändlers fanden die Polizeikräfte Bargeld und drei Tütchen mit weißem Pulver, augenscheinlichem ebenfalls Kokain. Eine richterlich angeordnete Wohnungsdurchsuchung bei dem 57-Jährigen führte zum weiteren Auffinden von Bargeld und Drogen, sodass die Polizisten insgesamt ungefähr 20 Gramm augenscheinliches Kokain und mehrere hundert Euro fanden. Die Einsatzkräfte brachten den mutmaßlichen Drogenhändler zum Zwecke einer erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Gewahrsam, wo er im Anschluss wieder entlassen wurde. Ihn erwartet nun ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Kokain. Gegen den 35-jährigen Käufer wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen des Erwerbes von Rauschgift eingeleitet.