Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Berlin/Brandenburg/Nordrhein-Westfalen/Thüringen
Nr. 0132
Beamte des Landeskriminalamts Berlin haben mit Unterstützung auswärtiger Polizeidienststellen in den Morgenstunden des heutigen Tages in einem von der Generalstaatsanwaltschaft Berlin geführten Verfahren u.a. wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat an sechs Orten in Berlin, einem Ort in Ludwigsfelde im Land Brandenburg, einem weiteren Ort in Hagen/Nordrhein-Westfalen und ebenfalls an einem Ort in Arnstadt/Thüringen durchsucht. Den Tatverdächtigen tschetschenischer Abstammung im Alter von 23 bis 28 Jahren wird im Wesentlichen vorgeworfen, Örtlichkeiten für einen etwaigen späteren islamistisch motivierten Anschlag ausgespäht zu haben. Bei einem von ihnen war bei einer polizeilichen Kontrolle zur Gefahrenabwehr entsprechendes Bildmaterial auf dem Handy festgestellt worden. Die heutigen Durchsuchungen sollen Klarheit über die wirkliche Motivlage bringen. Dabei wurden Bargeld, Hieb- und Stichwaffen sowie Datenträger aufgefunden und
beschlagnahmt, deren Auswertung andauert. Eine konkrete Anschlagsgefahr bestand nach jetzigem Informationsstand noch nicht. Rund 180 Einsatzkräfte waren an den Maßnahmen beteiligt.
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!
Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Durchsuchungen im islamistischen Milieu in mehreren Bundesländern
Polizeimeldung vom 14.01.2020
bundesweit