Nr. 1141
In der vergangenen Nacht rief ein 64-jähriger Mann die Feuerwehr nach Marienfelde, weil sein Sohn im gemeinsamen Haushalt randaliert haben soll. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge stellten die von der Feuerwehr hinzugezogenen Einsatzkräfte der Polizei in dem betroffenen Einfamilienhaus im Wippraer Weg einen 36-jährigen Mann fest, der sich gerade in einer augenscheinlich psychischen Ausnahmesituation befand und in der Küche des Hauses Gegenstände in Brand steckte. Als der Mann durch die Einsatzkräfte aus dem Gefahrenbereich herausgezogen worden sei, habe er Widerstand geleistet und um sich geschlagen, weshalb ihm vorübergehend Handfesseln angelegt worden seien. Nach dem Herausführen aus dem Haus soll der Mann unvermittelt das Bewusstsein verloren haben, woraufhin ihm die Handfesseln wieder gelöst worden seien. Der 36-Jährige wurde von Rettungskräften unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch kurze Zeit später verstarb. Die weiteren Ermittlungen hat
die 1. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernommen.
Mann randaliert und verstirbt im Krankenhaus
Polizeimeldung vom 07.09.2026
Tempelhof-Schöneberg