Polizei bittet um Hinweise nach schwerem Ereignis im Tiergarten

 
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.

Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:

Zum Hinweisportal

Vier verletzte Einsatzkräfte bei Lokalbegehung

Polizeimeldung vom 30.11.2025

Spandau

Nr. 2510
Bei einer Lokalbegehung in Wilhelmstadt erlitten vier Polizeibeamte vergangene Nacht durch tätliche Angriffe und Widerstandhandlungen Verletzungen. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Schusswaffenkriminalität betraten und kontrollierten Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft gegen 22.45 Uhr ein Lokal an der Wilhelmstraße. In dem Lokal befanden sich neben dem Inhaber rund 20 weitere Personen. Es herrschte eine die polizeilichen Maßnahmen ablehnende Stimmung, wobei auch der 45-jährige Inhaber lautstark seinen Unmut gegenüber den Einsatzkräften äußerte. Als ein Polizeibeamter den 45-Jährigen aufgefordert haben soll, sich zu beruhigen, soll dieser den Polizisten tätlich angegriffen und zurückgestoßen haben. Während der anschließenden Festnahme soll der 45-Jährige den Beamten mit einer vollen Glasflasche gegen den Kopf geschlagen haben, sodass diese zersprang. Der Polizeibeamte erlitt eine blutende Kopfverletzung. In die Widerstandshandlung griff ein 28-jähriger Gast mit ein und soll die Einsatzkräfte ebenfalls angegriffen haben. Im weiteren Verlauf erlitten drei weitere Polizisten durch Glassplitter sowie durch tätliche Angriffe und Widerstandshandlungen Verletzungen. Die beiden Tatverdächtige erlitten ebenfalls Verletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten alle Verletzten zu ärztlichen Behandlungen in Krankenhäuser. Beide Tatverdächtige wurden nach Beendigung der medizinischen Maßnahmen in ein Polizeigewahrsam gebracht und dort später wieder entlassen. Die verletzten Einsatzkräfte konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Die beiden Tatverdächtigen müssen sich wegen des Verdachts des tätlichen Angriffes auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. (mh)