Polizei bittet um Hinweise nach schwerem Ereignis im Tiergarten

 
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.

Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:

Zum Hinweisportal

Flucht vor Verkehrsüberprüfung

Polizeimeldung vom 28.09.2025

Spandau

Nr. 2220
Nach einer Verkehrsordnungswidrigkeit flüchtete vergangene Nacht ein Mann in Wilhelmstadt vor einer Verkehrsüberprüfung. Gegen 3:40 Uhr stellte die Besatzung eines Einsatzwagens an der Pichelsdorfer Straße Ecke Weißenburger Straße den Fahrzeugführer fest, wie dieser bei roter Ampel nach rechts auf die Weißenburger Straße abbog. Die Besatzung folgte dem Autofahrer mit eingeschaltetem Blaulicht und Signal. Anstatt anzuhalten fuhr der Kraftfahrer mit seinem Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Weißenburger Straße davon. Die Besatzung des Funkwagens folgte dem Wagen und forderte den Wagenlenker mehrfach mit Anhaltesignalen auf anzuhalten. Diese Signale ignorierte der Mann und flüchtete über mehrere Straßen bis zur Dischingerbrücke. Dort blockierte ein weiterer Einsatzwagen die Straße. Beim Versuch diesem Polizeifahrzeug auszuweichen, kollidierte der Kraftfahrer mit diesem Einsatzwagen und kam zum Stehen. Beide Fahrzeuge wurden so erheblich beschädigt, dass sie nicht mehr fahrfähig sind. Die Einsatzkräfte traten nun an den Wagen des Geflüchteten heran, der sich weigerte auszusteigen, die Türen verschloss und sich im Fahrzeuginneren verbarrikadierte. Nachdem es den Einsatzkräften gelang, die Fahrertür zu öffnen, setzte sich der später identifizierte 35-Jährige zur Wehr und versuchte, sich der Festnahme zu entziehen. Nur mit unmittelbaren Zwang gelang es, den 35-Jährigen aus dem Fahrzeug zu holen und festzunehmen. Durch die Widerstandhandlung erlitten zwei Polizeibeamte Handverletzungen und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Der Tatverdächtige klagte über Kopfschmerzen und wies oberflächliche Kopfverletzungen aufwies. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus, in dem auch eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Anschließend brachten die Einsatzkräfte den Tatverdächtigen in ein Polizeigewahrsam, aus dem er nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen später wieder entlassen wurde, und beschlagnahmten seinen Führerschein und das Auto. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West).