Polizei bittet um Hinweise nach schwerem Ereignis im Tiergarten

 
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.

Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:

Zum Hinweisportal

Polizeiliche Maßnahmen anlässlich einer Ansammlung im Kontext des Nahostkonfliktes

Polizeimeldung vom 29.08.2025

Mitte

Nr. 2074
Mit mehreren hundert Einsatzkräften traf die Polizei in den gestrigen Abendstunden Maßnahmen anlässlich einer unerlaubten Ansammlung im Kontext des Nahostkonfliktes. Aufgrund von Aufrufen in den sozialen Netzwerken, sich am Rosenthaler Platz bzw. auf dem Hackeschen Markt zu versammeln, bewegten sich ab 18 Uhr rund 100 Personen zwischen dem Rosenthaler Platz und dem Hackeschen Markt hin und her. Einzelne Personen zeigten sich den Einsatzkräften gegenüber bereits verbal aggressiv. Am Rosenthaler Platz gab sich keine Versammlungsleitung zu erkennen. Aufgrund einer unerlaubten Ansammlung wurden schließlich alle Personen auf der Rosenthaler Straße aufgefordert, sich zu entfernen. Ausgesprochene Platzverweise mussten von Einsatzkräften teilweise mit Zwang durchgesetzt werden.

Aus der Menschenmenge heraus wurden im weiteren Verlauf strafbare, verbotene Parolen skandiert, woraufhin rund 80 Personen angehalten, eingeschlossen und überprüft werden mussten. Hierbei kam es zu Beleidigungen, tätlichen Angriffen und Widerstandshandlungen auf und gegen Vollzugsbeamte. Insgesamt wurden gegen 94 Personen, davon 70 Frauen und 24 Männer, freiheitsbeschränkende Maßnahmen getroffen. Im Gesamten mussten die Einsatzkräfte 96 Strafermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, des Tätlichen Angriffes auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung sowie wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthaltes, einleiten. Alle Personen wurden nach Feststellung ihrer Identitäten später wieder am Ort entlassen.