LKA ZIW - Zentrum für Innovations- und Wissenschaftsmanagement

Banner mit stilisierten Bildern (Akte, Fingerabdruck, Fahndungsfoto und Polizeifahrzeug vor Berlin-Silhouette)

Herzlich willkommen im
Zentrum für Innovations- und Wissenschaftsmanagement des Landeskriminalamtes Berlin!

Kriminalität verändert sich – und mit ihr die Anforderungen an eine moderne Polizeiarbeit. Digitalisierung, Globalisierung und gesellschaftlicher Wandel bringen neue Phänomene, neue Tatgelegenheiten und neue Herausforderungen mit sich. Das LKA ZIW beobachtet diese Entwicklungen, ordnet sie kriminalstrategisch ein und macht Impulse aus Wissenschaft und Praxis durch Innovationen für die Polizei Berlin nutzbar. So trägt die Dienststelle dazu bei, die Kriminalitätsbekämpfung in Berlin vorausschauend weiterzuentwickeln.

Logo Polizei Berlin mit Logo ZIW

Das LKA ZIW gestaltet maßgeschneiderte Lösungen mit dem Ziel, die Kriminalitätsbekämpfung auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen einzustellen.

Möchten Sie Näheres erfahren oder haben Interesse an einer Zusammenarbeit? Dann nehmen Sie gern mit uns Kontakt auf:
lka-ziw@polizei.berlin.de

Hier erhalten Sie einen kleinen Einblick in einige der Innovations- und Forschungsvorhaben des LKA ZIW:

Logo I-Wash (Blauer Kreis mit Euro-Symbol, daneben eine Lupe und darunter Schriftzug)

Forschungsprojekt zur KI‑gestützten Prozessoptimierung und Analyse in der Geldwäschebekämpfung

I WASH – „Intelligente und effiziente Geldwäscheermittlung durch KI-basierte Prozessautomatisierung und fallübergreifende Mustererkennung“ – ist ein vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördertes Forschungsprojekt. Es befasst sich mit der Erforschung und Erprobung moderner KI Methoden zur Unterstützung der polizeilichen Bearbeitung von Geldwäscheverdachtsmeldungen.

Die angestrebte technische Unterstützungslösung soll Verfahren der Künstlichen Intelligenz und datenbasierte Ansätze verbinden, die dazu beitragen, Informationen strukturiert aufzubereiten und Zusammenhänge über einzelne Sachverhalte hinaus sichtbar zu machen. Diese Funktionen sollen in einer intuitiven Benutzeroberfläche verfügbar gemacht werden.

Das Projekt wird im Verbund von Polizei, Wissenschaft und Industrie umgesetzt und durch die Polizei Berlin, vertreten durch das LKA ZIW, koordiniert. Verbundpartner sind das Fraunhofer ITWM und die T-Systems IFS GmbH.

Weitere Informationen zum Projekt I-WASH werden in Kürze hier zur Verfügung gestellt.

Logo beSure

Einsatz polizeilicher Super-Recognizer

Eine praxisnahe, innovative Lösung ist die polizeiliche Nutzung der Fähigkeiten sogenannter Super-Recognizer. Super-Recognizer sind Personen, die Gesichter überdurchschnittlich gut auch unter schlechten Bedingungen oder nach großen Zeitabständen wiedererkennen können. Das LKA ZIW hat gemeinsam mit der Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Meike Ramon das wissenschaftlich valide Testverfahren “Berliner Test für Super-Recognizer Identifikation” (beSure®) entwickelt. Mit authentischem Bildmaterial werden in diesem Test genau die besonderen Fähigkeiten geprüft, die relevant für den polizeilichen Einsatz sind. Alle bei der Polizei Berlin tätigen Super-Recognizer haben beSure® mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen bestanden und wurden damit als Super-Recognizer der Polizei Berlin identifiziert.

Alle bei der Polizei Berlin eingesetzten Super-Recognizer sind Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte. Eine Testung externer Personen mit beSure® ist derzeit nicht möglich.

Das Testverfahren wird aktuell für den dauerhaften Einsatz zur weiteren Identifizierung polizeilicher Super-Recognizer in der Polizei Berlin und auch in anderen interessierten Polizeibehörden weiterentwickelt.

Weitere Informationen zu Super-Recognizern und deren Fähigkeiten können Sie hier oder in diesem Presseartikel nachlesen.
Einen spannenden Einblick in die Arbeit der polizeilichen Super-Recognizer erhalten Sie auch in dem Podcast „Raum und Zeit – Die Show: Das große True Crime Crossover Weihnachts Special

SKiD

Dunkelfeldstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“

Wie sicher fühlen Sie sich in Ihrem Alltag – und welche Erfahrungen machen Menschen tatsächlich mit Kriminalität? Genau hier setzt die bundesweite Studie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland” (SKiD) an, die inzwischen bereits zum dritten Mal durchgeführt wird und in regelmäßigen Abständen Opfererlebnisse, Kriminalitätsfurcht sowie Einstellungen zur Polizei erfasst. Zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger werden dabei eingeladen, ihre persönlichen Einschätzungen, Erlebnisse und ihr Sicherheitsgefühl zu teilen. Ziel ist es, nicht nur bekannte Straftaten, sondern auch das sogenannte „Dunkelfeld“ – also nicht angezeigte Vorfälle – besser zu verstehen und damit ein realistischeres Bild der Sicherheitslage zu gewinnen. Die Teilnahme ist freiwillig und erfolgt anonym.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Polizei Berlin

Landeskriminalamt
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