Polizei bittet um Hinweise nach schwerem Ereignis im Tiergarten

 
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.

Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:

Zum Hinweisportal

Landfriedensbruch anlässlich einer Spielbegegnung der Fußball-Regionalliga Nordost

Polizeimeldung vom 19.05.2025

Lichtenberg

Nr. 1208
Die Polizei Berlin betreute gestern mit Unterstützung von Kräften der Bundespolizei mit rund 300 Einsatzkräften eine Spielbegegnung der Fußball-Regionalliga Nordost im Sportforum Hohenschönhausen in Alt-Hohenschönhausen. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen und tätlichen Angriffen auf Einsatzkräfte der Polizei.

Während der Zustromphase der Fußballanhängerinnen und Fußballanhänger zum Stadion stauten und vermischten sich gegen 11:30 Uhr vor einem Einlasspunkt Gäste mit und ohne Eintrittskarten. Diese drückten gegen die dort eingesetzten Ordner, durchbrachen schließlich die Einlassstelle und stießen dabei mehrere Zaunelemente um. Diese Personengruppe zeigte sich sofort gewaltbereit, sodass bereitstehende Einsatzkräfte dort mit entsprechenden Maßnahmen und unter Anwendung unmittelbaren Zwangs die eingesetzten Ordner unterstützten, um ein weiteres Durchbrechen bis in den Kassenbereich zu verhindern. Weitere unmittelbar in der Nähe befindliche Dienstkräfte eilten hinzu. Hierbei kam es zu Tritten und Schlägen der Fußballfans gegen die eingesetzten Polizeikräfte. Ein Beamter wurde dabei zu Boden gebracht und erlitt Tritte sowie Schläge gegen den Kopf, sodass er kurzzeitig bewusstlos wurde. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Fünf weitere Dienstkräfte erlitten Prellungen, verblieben aber im Dienst. Durch das konsequente Einschreiten konnten die Fußballanhängerinnen und Fußballanhänger aufgehalten und gemeinsam mit dem sie begleitenden sogenannten Fanprojekt beruhigt werden.
Ebenfalls noch vor Spielbeginn konnte durch das Einschreiten der Einsatzkräfte eine sogenannte Drittort-Auseinandersetzung verhindert werden. Diese drohte durch das Eintreffen eines nicht angekündigten Reisebusses mit weiteren Fußballfans, und dadurch zu einem Aufeinandertreffen rivalisierender Anhängerinnen und Anhänger, gegen 12 Uhr zu entstehen.

Während des Spiels kam es zu Provokationen zwischen den Fans der beiden Mannschaften, die aber ohne strafrechtliche Relevanz blieben. Im Block der Heimfans wurden zudem Pyrotechnik und sogenannte Nebeltöpfe gezündet.

Insgesamt mussten die Einsatzkräfte gegen vier Personen freiheitsbeschränkende Maßnahmen durchführen und fünf Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen einleiten.