Nr. 0981
Gestern Abend nahm die Polizei einen jungen Mann nach mehreren Straftaten in Mitte fest. Gegen 18:50 Uhr machten Zeugen die Dienstkräfte der Nebenwache des Polizeiabschnitts 57 am Alexanderplatz auf den jungen Mann aufmerksam, der Passantinnen und Passanten mit einem Elektroschockgerät angreife. Die Einsatzkräfte nahmen den 18-Jährigen in der Nähe der Wache fest. Es wurde niemand verletzt. Während der Festnahme beleidigte und bedrohte er drei Hinweisgeber, die er zuvor ebenfalls versucht haben soll, mit dem Elektroschockgerät anzugreifen. Bei der Durchsuchung des Heranwachsenden stellten die Einsatzkräfte Betäubungsmittel in geringer Menge fest. In der Nähe fanden sie dann die Taschenlampe mit Elektroschockfunktion. Im Rucksack des Tatverdächtigen befand sich die dazugehörige Kappe. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten das Elektroschockgerät. Während der Sachverhaltsaufnahme teilte ein weiterer Zeuge den Einsatzkräften mit, er habe beobachtet, wie der Tatverdächtige einer unbekannt
gebliebenen Frau an das Gesäß gefasst habe. Um die Personalien des jungen Mannes festzustellen, brachten Einsatzkräfte ihn zur Nebenwache am Alexanderplatz. Dort spuckte er in Richtung einer Polizistin und traf sie im Gesicht. Zum Zwecke einer staatsanwaltschaftlich angeordneten Blutentnahme wurde der 18-Jährige, der sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhält, in ein Polizeigewahrsam gebracht. Im Anschluss kam er aufgrund seines auffälligen Verhaltens in ein Krankenhaus, wo er schließlich auf einer psychiatrischen Fachstation aufgenommen wurde. Ein Fachkommissariat für brennpunktorientierte Ermittlungen der Polizeidirektion 5 (City) übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung, der Beleidigung auf sexueller Grundlage, der Bedrohung, der Beleidigung, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen wegen des unerlaubten Aufenthalts führt das Fachkommissariat für ausländerrechtliche
Straftaten der Polizeidirektion 5 (City).
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!
Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Nach Angriff mit Elektroschockgerät und weiteren Straftaten festgenommen
Polizeimeldung vom 18.04.2025
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