Nr. 1788
Zu einem Schusswaffengebrauch durch Polizeikräfte mit tödlichem Ausgang in Nikolassee ermittelt seit heute Nachmittag die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes. Dem bisherigen Ermittlungsstand zufolge soll ein 46-Jähriger heute gegen 10.20 Uhr auf einem Wohnwagenplatz in der Potsdamer Chaussee einen 49-jährigen Mann mit einer Schusswaffe bedroht haben. Dem Mann gelang es, den Angreifer zu vertreiben und die Polizei zu rufen. Der 49-Jährige blieb unverletzt, folgte dem 46-Jährigen und sah, wie dieser in ein Mehrfamilienhaus in der Dreilindenstraße lief. Aufgrund der Schilderungen des Bedrohten wurden Spezialeinsatzkräfte hinzugezogen und, nachdem die Wohnung des Tatverdächtigen lokalisiert werden konnte, ein Zugriff vorbereitet. Da der Mann nicht öffnete, verschafften sich die Einsatzkräfte gegen 14.45 Uhr mit richterlichem Beschluss Zutritt zu der Wohnung, woraufhin der 46-Jährige mit einer Waffe sofort das Feuer eröffnet haben soll. Polizeikräfte schossen zurück und trafen
den Mann tödlich. Die Ermittlungen der Mordkommission im Auftrag der Staatsanwaltschaft dauern an.
Am gestrigen Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
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Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Mann droht mit Schusswaffe und stirbt bei Zugriff durch Spezialeinsatzkräfte
Polizeimeldung vom 31.08.2024
Steglitz-Zehlendorf