Nr. 1717
Mit rund 130 Einsatzkräften traf die Polizei Berlin gestern Nachmittag Maßnahmen angesichts einer nicht angezeigten Versammlung in Charlottenburg. Gegen 17.50 Uhr stellten Sicherheitsmitarbeitende der Bahn circa 30 bis 40 Personen in der Haupthalle des Bahnhofes Zoologischer Garten fest, die dort sitzend pro-palästinensische Ausrufe skandierten. Da sich gegenüber den alarmierten Polizeikräften zu keiner Zeit eine Person zu erkennen gab, die eine Versammlung anzeigen wollte, wurden die insgesamt 38 Teilnehmenden vorübergehend in ihrer Freiheit beschränkt und aus der Bahnhofshalle gebracht. Insgesamt leiteten die Beamtinnen und Beamten acht Strafermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, wegen Bedrohung und Körperverletzung sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Alle Personen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der Bahnverkehr war durch
die Versammlung nicht beeinträchtigt.
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!
Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Nicht angezeigte Versammlung im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt – Polizei Berlin zieht Bilanz
Polizeimeldung vom 21.08.2024
Charlottenburg-Wilmersdorf