Polizei bittet um Hinweise nach schwerem Ereignis im Tiergarten

 
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.

Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:

Zum Hinweisportal

Straßenraub - Festnahme

Polizeimeldung vom 26.07.2024

Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 1554
Einsatzkräfte der Polizei nahmen gestern Abend einen Mann in Kreuzberg fest. Nach bisherigen Ermittlungen waren gegen 21.30 Uhr ein 35-Jähriger und ein 43-Jähriger auf dem Gehweg an der Kreuzung Manteuffelstraße/Skalitzer Straße unterwegs und filmten sich dabei selbst. Während der Filmaufnahmen sollen sie von vier maskierten Männern angegriffen worden sein. Um dem Angriff zu entgehen, trennten sich die beiden voneinander und flüchteten in unterschiedliche Richtungen. Einer der Angreifer soll dem 35-Jährigen Reizstoff ins Gesicht gesprüht haben, während mindestens zwei weitere Angreifer dem 43-Jährigen hinterhergerannt sein sollen, ihn eingeholt und geschlagen und getreten haben sollen. Dabei sollen sie ihm ebenfalls seine Jacke vom Leib gerissen haben, wobei Kamerazubehör zu Boden gefallen sein soll. Anschließend flüchteten die Angreifer. Die Jacke und das Zubehör sollen die Angreifer dabei entwendet haben. Aufgrund von Zeugenaussagen gelang es alarmierten Einsatzkräften, einen der Angreifer, der sich mittlerweile demaskiert hatte, noch in der Nähe festzunehmen. Bei ihm fanden die Polizisten ein Reizstoffsprühgerät sowie ein Klappmesser und beschlagnahmten beides. Zu erkennungsdienstlichen Maßnahmen brachten weitere Einsatzkräfte den 40-jährigen Tatverdächtigen in einen Polizeigewahrsam, aus dem er später wieder entlassen wurde. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Raubes führt der Polizeiliche Staatsschutz, da eine politische Tatmotivation derzeit nicht ausgeschlossen werden kann.