Nr. 0482
Gestern Mittag wurde ein Mann in Charlottenburg festgenommen. Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei stoppte gegen 13.30 Uhr den Fahrer eines Autos in der Straße Alt-Moabit in Mitte, um ihn verkehrsrechtlich zu überprüfen. Als ein Beamter aus dem Einsatzfahrzeug ausstieg und sich zu dem nun haltenden Ford begab, beschleunigte der 39-jährige Mann und bog bei Rot nach rechts in die Stromstraße ab. Ein dort befindlicher Fußgänger, der in diesem Augenblick die Fahrbahn überquerte, musste zur Seite springen, um einen Zusammenstoß mit dem Wagen zu verhindern. Dabei wurde der 38-Jährige an einer Hand und an einem Bein verletzt, lehnte aber eine ärztliche Behandlung ab. Der 39-Jährige setzte seine Flucht über die Essener Straße fort. Im weiteren Verlauf kehrte er über die Elberfelder Straße und die Levetzowstraße wieder auf die Straße Alt-Moabit zurück und begab sich nun in Richtung Kaiserin-Augusta-Allee. Auf der gesamten Fahrstrecke kam es zu mehreren starken Brems-, Ausweich- und
Wendemanövern sowie Rotlichtfahrten. Schließlich fuhr der Flüchtende über den Luisenplatz auf den Spandauer Damm und bog nach rechts in die Sophie-Charlotten-Straße ab. Dort brauste er auf ein Privatgelände, wo er mit einem Zaun kollidierte. Als der Mann seine Flucht zu Fuß fortsetzte, konnte er von Einsatzkräften festgenommen werden. Die Polizeikräfte stellten fest, dass der Raser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und zwei offene Haftbefehle hat. Zudem schlug ein durchgeführter Drogenvortest an. Die Polizisten beschlagnahmten den Wagen und brachten den 39-Jährigen zum Zwecke einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Blutabnahme in einen Polizeigewahrsam. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er einem Fachkommissariat beim Landeskriminalamt überstellt. Die weiteren Ermittlungen zum verbotenen Kraftfahrzeugrennen, zum Verdacht der Fahrt unter dem Einfluss berauschender Mittel, zum Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie zu dem Verkehrsunfall hat ein
Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
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Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Nach Flucht positiv auf Drogen getestet
Polizeimeldung vom 05.03.2024
Charlottenburg-Wilmersdorf