Nr. 1707
Zu einem Einsatz des Spezialeinsatzkommandos kam es gestern Nachmittag in Neukölln. Ein Zeuge alarmierte gegen 17 Uhr die Polizei in die Niemetzstraße, nachdem er mehrere Klick- und Einschlaggeräusche gehört hatte. Am Tatort meldeten zwei Mieter diverse Beschädigungen an ihren Fensterscheiben. Nachdem die Wohnung des mutmaßlichen Schützen in der vierten Etage ermittelt werden konnte und ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss erlassen worden war, betraten Angehörige des SEK die Räume des 43-Jährigen. Bei ihm beschlagnahmten sie eine CO2-Waffe, dazugehörige Gaskartuschen und Stahlkugeln sowie ein ebenfalls aufgefundenes Springmesser. Nach den derzeitigen Erkenntnissen schoss der Mann aus seinem Zimmer auf einen an seinem Balkongeländer montierten Holzvogel. Einige der verschossenen Stahlkugeln verfehlten jedoch das Ziel und schlugen in den Glasscheiben der gegenüberliegenden Wohnungen ein. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Nach Feststellung seiner Personalien konnte der
43-Jährige in seiner Wohnung bleiben. Er muss sich nun wegen Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten.
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
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Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Schießübungen lösen SEK-Einsatz aus
Polizeimeldung vom 19.09.2023
Neukölln