Nr. 1194
Zu einer Beleidigung mit antisemitischem Hintergrund in Mitte ermittelt seit gestern Abend der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes. Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 57 wurden kurz vor 20 Uhr zunächst zu einer randalierenden Person zu einer Musik-Hochschule in der Französischen Straße alarmiert. Ein 51-jähriger Mann hatte sich dort unberechtigt Zutritt zu einer Feierlichkeit verschafft, im Beisein der Gäste lautstark antisemitische Parolen gerufen und eine Frau beleidigt. Auf die mehrfache Aufforderung einer Hochschulmitarbeiterin, den Ort zu verlassen, habe er nicht reagiert. Erst nachdem die Polizei gerufen worden war und diese sich hörbar dem Gebäude genähert hatte, habe er sich aus dem Haus bewegt und sei davongelaufen. Ihm nacheilende Einsatzkräfte nahmen den Mann in der Nähe fest. Eine Atemalkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von etwa zwei Promille. Der Mann kam für erkennungsdienstliche Maßnahmen in einen Polizeigewahrsam, wo ihm auf
staatsanwaltschaftliche Anordnung hin auch Blut entnommen wurde. Im Anschluss der Maßnahmen wurde er auf freien Fuß entlassen. Die Ermittlungen zu der Beleidigung und dem Hausfriedensbruch dauern an.
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
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Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Antisemitische Parolen bei Feier gerufen
Polizeimeldung vom 13.07.2023
Mitte